Zwischen Ostwestfalen, Spanien und Neymar – das ist Joel Vega Zambrano

Joel Vega Zambrano ist der erste Viktoria-Neuzugang im Kalenderjahr 2026. Der Offensivspieler kommt vom SC Paderborn auf die Schäl Sick. Wir bringen Euch näher, was den 21-Jährigen so stark macht und wie er neben dem Platz tickt.

Schäl Sick, Montag früh. Die Merheimer Heide von Schnee und Frost bedeckt, der Köln/Bonn-Airport bereit für das Ferienende. Mittendrin die Viktoria-Profis. Auf dem Weg ins Trainingslager mit dem roten V auf der Brust ein neues Gesicht: Joel Vega Zambrano.

Für die meisten zumindest ein neues Gesicht. Arne Schulz kenn den Offensivspieler noch aus der gemeinsamen Zeit beim SC Paderborn, nun treffen sich beide wieder auf dem Weg nach Belek. Doch wer ist der Mann, der ab sofort die Rückennummer 37 trägt?

Thiago, Neymar, Profi-Vertrag

„Dribbling, Kreativität und damit Mitspieler in Szene setzen oder selbst abschließen“, so beschreibt der 21-Jährige selbst seine 3 größten Stärken auf dem Platz. „Ich bin Offensivspieler – am wohlsten fühle ich mich auf der rechten Seite oder im Zentrum.“ Als Vorbilder nennt Zambrano Thiago Alcantara und Neymar.

Am liebsten hört er auf den Namen „Vega“, so sprechen ihn die meisten Mitmenschen an. In den Saisons 2023/24 und 2024/25 startete Vega vussballerisch durch. In der Zweitvertretung des SCP machte er auf sich aufmerksam mit 24 Torbeteiligungen in 61 Regionalliga-West-Partien. Kein Wunder, dass er so bereits auf dem Zettel anderer Klubs war. Beispielsweise in Köln-Höhenberg.

„Wir haben bereits im Sommer versucht, Joel zu verpflichten“, erklärt Stephan Küsters, Sportlicher Leiter von Viktoria Köln. „Umso mehr freuen wir uns, dass der Transfer jetzt funktioniert hat.“

Doch stattdessen unterschrieb Zambrano einen Profivertrag beim SC Paderborn. Verletzungen hinderten ihn daran, beim Zweitligisten nochmal durchzustarten. „Ich habe nie aufgehört an mir zu arbeiten. Auch in der Zeit, in der ich kein Spiel gemacht habe. Im Kraftraum habe ich Tag für Tag gekämpft, um wieder fit zu werden. Jetzt bin ich allerdings froh, verletzungsfrei zu sein. Ich hoffe das bleibt so.“

Geboren in Bielefeld, startete die Laufbahn Vegas zunächst beim TSV Amshausen, bevor es zur großen Arminia ging. 2017 schaffte er gar den Sprung zu Borussia Dortmund. Nach einem Jahr, im Alter von 13 Jahren, zog es den Deutsch-Spanier nach Paderborn. Dort ging es über die Junioren-Bundesligen und die Regionalliga kontinuierlich nach oben.

„Neben dem Platz bin ich eher ein ruhigerer Typ“, so der Ostwestfale. „Trotzdem bin ich immer für den ein oder anderen Witz zu haben.“

Aufgewachsen ist Vega unter anderem mit seinem jüngeren Bruder Lian. Er ist 19 Jahre alt und spielt ebenfalls Fußball – beim SC Verl II. „Unser Vater hat uns von kleinauf das Fußballspielen beigebracht. Da hat er mit Trainings oder auf dem Bolzplatz immer das beste getan. Wir selbst wollten aber immer Fußballer werden.“

Nun bereitet er sich mit der neuen Mannschaft auf die Rückrunde der 3. Liga vor. Los geht es bereits am 18. Januar in Schweinfurt.

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