Zoumana Keita bleibt der Viktoria treu

Mit Zoumana Keita bindet Viktoria Köln ein weiteres Talent aus dem eigenen NLZ. Der 19-Jährige war bereits in der U8 Teil des Vereins und hat sich nun für eine vorzeitige Vertragsverlängerung entschieden.

Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Zoumana ist für sein junges Alter ein körperlich robuster und spielintelligenter Spieler, der die Viktoria DNA im Blut hat. Wir sind unglaublich froh, dass Zoumana sich dazu entschieden hat, den Weg weiter bei seinem Jugendclub zu gehen. Auf seinem Weg werden wir ihn weiter fördern und bestmöglich unterstützen.“

 Seit der U8 ist Keita Teil der Viktoria-Vamilie. Zwischenzeitlich kickte der Abwehr-Hüne 3 Jahre beim 1. FC Köln und blieb ansonsten der Schäl Sick und Viktoria treu. Sein Trainer bei der U9 damals war Marian Wilhelm, der ihn sowohl bei der U19 als auch nun als Co-Trainer der Profis auf seinen weiteren Schritten erneut begleitet. 

 „Ich bin froh, dass ich weiterhin ein Teil von Viktoria bleiben kann“, so Keita zur Vertragsverlängerung. „Die Entscheidung ist mir nicht schwergefallen, weil ich alle handelnden Personen und das Umfeld schon sehr lange kenne. Die Vertragsverlängerung zeigt mir, dass die Verantwortlichen Vertrauen in mich haben und von mir überzeugt sind. Ich bin sehr stolz, dass ich hier meine Entwicklung fortsetzen kann“, gibt Keita zur Verlängerung bekannt.

 Sein 3.Liga- Debüt gab Keita am 1. Dezember beim Auswärtsspiel in Wiesbaden. Küsters erinnert sich gut: „In Wiesbaden standen wir mit dem Rücken zur Wand. Zoumana konnte die Umstände ausblenden und mit souveränen Aktionen auf sich aufmerksam machen.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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