Viktoria Köln hat mit Jonah Sticker ein weiteres Talent aus dem eigenen NLZ gebunden. Der 20-Jährige, der inzwischen eine feste Säule in der Ersten Mannschaft ist, hat seinen Vertrag vorzeitig verlängert und wird weiter als Allrounder in der Defensive und im Mittelfeld im Trikot der Viktoria auflaufen.

Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Jonahs Entwicklung in den letzten Monaten steht für unseren Weg bei der Viktoria. Wir haben ihm das Vertrauen geschenkt und er hat es mit super Leistungen zurückgezahlt.  Er ist in den letzten Spielen verdient zum Startelf-Spieler gereift. Aus unserer Jugend kommend hat er über fleißige Arbeit auf und neben dem Platz es geschafft, sich zum wichtigen Bestandteil unserer ersten Mannschaft zu entwickeln. Diesen eingeschlagenen Weg wollen wir nun gemeinsam fortsetzen und Jonah in unserem Umfeld weiter fördern.“

Sticker kam im Sommer 2022 in das NLZ von Viktoria Köln und spielte sich trotz seiner damaligen schweren Verletzung in den Fokus der Verantwortlichen. Im April 2023 unterschrieb der damalige 18-Jährige seinen ersten Profivertrag und ist seitdem festes Mitglied der ersten Mannschaft. 

In dieser Saison setzte Cheftrainer Olaf Janßen seinen 1,85m großen Allrounder ab dem 3. Spieltag in jedem 3.Liga Spiel ein, dabei stand er in elf Spielen die volle Distanz auf dem Platz. Mittlerweile lassen sich Jonahs Leistungsdaten sehen – 1 Tor und 4 Torvorlagen in 34 Drittliga Partien sprechen für sich.

„Das Interesse des Vereins macht mich stolz und ich möchte das geschenkte Vertrauen in mich mit einer guten Entwicklung zurückgeben. Als Kölner freue ich mich natürlich riesig, weiterhin in meiner Heimatstadt bei der Viktoria zu bleiben und bin gespannt wie der Verein sich weiterhin entwickelt “, so Sticker zur Vertragsverlängerung. „Ich blicke auch schon weiter und bin mir sehr sicher, dass ich mehr Verantwortung übernehmen will und den jüngeren Spielern gerne helfen will.“

Sein Tor-Debüt gab Sticker im Dezember 2023 in Regensburg. Daran erinnert sich Küsters genau: „In Regensburg standen wir mit einer ganz jungen Truppe auf dem Platz und haben dank Jonah beim damaligen Tabellenführer noch spät den Ausgleich erzielt. Wir freuen wir uns sehr, dass er auch in Zukunft dabeibleibt.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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