Wiedersehen zum Jahresabschluss

Am Samstag (14 Uhr) endet das Vussball-Jahr 2024 mit dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen. Dann kehrt ein Spieler zurück, der in den vergangenen 4 Jahren mit dem roten V auf der Brust kickte. 

Die Rede ist von Jeremias Lorch. Der 29-Jährige ist seit Sommer Teil der Hardtwald-Mannschaft und dort Stammspieler. 16 Spiele absolvierte der Ex-Viktorianer für die Mannschaft von Sreto Ristic (6 Torbeteiligungen, 8 Gelbe Karten). 2020 schloss sich der Defensiv-Allrounder der Schäl Sick an, kam vom SV Wehen Wiesbaden. In den vergangenen Jahren war „Jere“ Leistungsträger bei Viktoria, nun kommt es zum Wiedersehen in Köln-Höhenberg. 

Dabei wird Lorch einer selbstbewussten Viktoria-Mannschaft gegenüber stehen, das Ziel der perfekten Englischen Woche hat die Mannschaft von Olaf Janßen am Samstagnachmittag beim 2:1-Auswärtserfolg in Hannover erreicht. 

Said El Mala und Serhat-Semih Güler tüteten den Sieg bei der 96-Reserve ein, nachdem sie sowohl mittwochs im Landespokal (5:2) als auch sonntags zuvor daheim gegen Osnabrück (2:0) als Sieger vom Feld gingen. Genau das rief Mannschafts-Kapitän Christoph Greger vor dem Heimspiel gegen den VfL als Ziel aus. Die eben perfekte Englische Woche. 

Nun lautet das erweiterte Ziel der perfekte Abschluss des Vussballjahres. Dem will der SV Sandhausen als Tabellen-Sechster entgegenwirken. Am vergangenen Wochenende boten sich die Kurpfälzer gegen Aue ein 10-Tore-Spektakel bei der 4:6-Heimniederlage. Damit verlor der langjährige Zweitligist 4 der vergangenen 7 Duelle – zuvor blieb man ganze 9-Mal ungeschlagen. Für den SVS ist es am Samstag das zweite Köln-Duell, im DFB-Pokal traf man bereits auf den FC (2:3 n.V.). 

Beide Mannschaften trennt vor dem letzten Liga-Duell 2024 genau ein Punkt. 26 Punkte in 18 Spielen sind für Olaf Janßen und seine Mannschaft bereits jetzt eine mehr als respektable Ausbeute. Dennoch das Ziel: 29 Punkte in der Abschlusstabelle der Hinrunde.

Eine Information für alle, die am Samstag im Sportpark Höhenberg das Jahr ausklingen lassen: Es wird gemeinsam mit der Katholischen Jugendagentur Köln eine Becherspende geben, um die Aktion #warmefööss zu unterstützen. Die KJA und Viktoria würden sich über zahlreiche Becher in den gelben Tonnen freuen, sodass wir gemeinsam die Winterhilfe unterstützen können.

Viktoria – das V steht für Vussball!  

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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