Mit dem 2:1-Sieg gegen die U23 von Hannover 96 ist die perfekte Englische Woche eingetütet! Said El Mala und Serhat-Semih Güler trafen im zweiten Durchgang wenige Minuten hintereinander, der Anschlusstreffer der Gastgeber fiel mit dem Schlusspfiff. 

Vor dem Spiel: Nach dem 2:0-Heimsieg gegen den VfL Osnabrück am Sonntag und dem Viertelfinal-Einzug im Landespokal bei Chlodwig Zülpich am Mittwoch (5:2) wollte die Mannschaft von Olaf Janßen die Englische Woche mit dem dritten Sieg beenden. Es war zudem das letzte Auswärtsspiel im Kalenderjahr 2024. 

Veränderungen: Im Vergleich zum vergangenen 3.Liga-Spiel veränderte Olaf Janßen seine Mannschaft lediglich auf einer Position: Jonah Sticker rückte für Serhat-Semih Güler in die Startformation. 

Verlauf des Spiels: In Hälfte eins gehörten die einzigen gefährlichen Situationen der Mannschaft von der Schäl Sick: Frei vor dem Hannoveraner Keeper kam Said El Mala mit rechts zum Abschluss, verfehlte das frühe 1:0 mit dem Schuss in die lange Ecke nur um wenige Zentimeter (18.). 

Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff rettete die Latte für die Heimmannschaft, der direkte Eckball von Niklas May kam gefährlich und scharf gegen das Aluminium (35.). So ging es torlos zur Halbzeit in die Kabinen. 

Nach einer Stunde wechselte Janßen auf der Stürmer-Position, brachte Semih Güler für Tyger Lobinger. Der ausgewechselte Viktorianer sah nach dem Tausch die gelbe Karte, fehlt somit beim kommenden Heimspiel gegen den SV Sandhausen (60.).

Dann aber brach der Bann, der immer wieder gefährliche Said El Mala traf nach einer Körpertäuschung mit einem wunderschönen Schlenzer in den Winkel zur verdienten Viktoria-Führung (67.). 

Nur rund 4 Minuten später legte Viktoria nach, Super-Joker Güler traf vom Elmeterpunkt unten links in die Ecke (71.). Die Hannoverander verkürzten in der Nachspielzeit zum 1:2, die Schiedsrichterin aber pfiff die Partie nicht wieder an. 

Vorausblick: Weiter geht’s für die Schäl-Sick-Jungs am Samstag bei himischer Kulisse gegen den SV Sandhausen (14:00 Uhr).

Viktoria-Aufstellung: Dudu – Simon Handle, Lars Dietz, Christoph Greger, Jonah Sticker, Niklas May – Enrique Lofolomo, Florian Engelhardt (85. Robin Velasco) – Bryan Henning (78. Albion Vrenezi), Said El Mala (76. Donny Bogicevic) – Lex Tyger Lobinger (60. Serhat-Semih Güler)

Tore: 0:1 Said El Mala (67.), 0:2 Serhat-Semih Güler (71.), 1:2 Eric Uhlmann (90.)

Viktoria – das V steht für Vussball!  

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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