Wieder Saisonfinale gegen Mönchengladbach

Wie schon in der vergangenen Saison kommt es am letzten Spieltag zum Endspiel gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach. Erneut ist beim letzten Heimspiel gegen die Fohlenelf noch alles möglich. Im Gegensatz zum Vorjahr sind die Viktorianer nun aber im Vorteil und können mit einem Sieg das große Ziel, den Aufstieg in die 3. Liga, erreichen. Doch gegen den Tabellenvierten werden sie vor eine große Aufgabe gestellt. Beim Debüt von Interimstrainer Jürgen Kohler an der Seitenlinie braucht die Viktoria auch von außen Unterstützung.

Form:

Die vergangenen Wochen sprechen für die Gäste vom Niederrhein. Fünf der letzten sechs Spiele konnte die Mannschaft von Trainer Arie van Lent für sich entscheiden. Nur vom Nachwuchs von Borussia Dortmund trennte sie sich mit 2:2 unentschieden.

Nach durchwachsenen Wochen trennte sich die Viktoria am vergangenen Montag von Cheftrainer Patrick Glöckner. Unter ihm wurden nur drei der letzten neun Spiele gewonnen. Nun sollen Jürgen Kohler und Özkan Turp für die Wende sorgen.

Hinspiel:

Im Hinspiel trennten sich beide Clubs mit 1:1 unentschieden. Herzog brachte die Fohlen nach 34 Minuten in Führung. Nach dem Seitenwechsel glich Derflinger für insgesamt spielbestimmende Viktorianer aus (64.). Obwohl die Viktoria die letzten 20 Minuten in Überzahl agierten, wurde nur ein Punkt aus Mönchengladbach mitgenommen. Dennoch ist die Bilanz der Viktoria gegen die Fohlen durchaus positiv: Sechs von bislang 13 Regionalliga-Duellen wurden gewonnen, nur drei gingen verloren.

Schiedsrichter:

Nico Fuchs ist der Schiedsrichter der Begegnung. Der 24-Jährige aus Odenthal hat seinen ersten Auftritt im Höhenberger Sportpark. Bislang leitete er erst eine Partie der Viktorianer. Bei der deutlichen 0:3-Niederlage in Wattenscheid war er kurz vor Weihnachten im Einsatz. Die Borussen haben eine bessere Bilanz unter Fuchs: Aus drei Spielen holten sie durch einen Sieg und zwei Unentschieden insgesamt fünf Punkte.

Sonstiges:

Das Duell am letzten Spieltag beginnt am Samstag um 14 Uhr. Aufgrund der hohen Ticket-Nachfrage wurde der Stehplatz-Bereich der Viktorianer auf die Gegengerade in Block A verlegt. Die Sitzplatz-Tribüne ist sehr gut gefüllt.

Viktoria – Das V steht für Vussball!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show