Das Ziel ist erreicht! Die harte Arbeit hat sich endlich ausgezahlt. Am letzten Spieltag der Saison siegten die Viktorianer zuhause gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach mit 1:0 und wurden so Meister der Regionalliga West. Kapitän Wunderlich sorgte mit seinem Treffer für großen Jubel im Höhenberger Sportpark.

Das Duell mit dem Nachwuchs der Borussia begann verhalten. Beide Teams tasteten sich ab und wollten in diesem Spiel keinen frühen Fehler begehen. Dadurch beschränkte sich das Geschehen allerdings meist auf das Mittelfeld. Nur selten wurde es in den Strafräumen gefährlich.

Die Viktoria brauchte aber einen Sieg, um sicher aufzusteigen. Also übernahmen sie nach dem Seitenwechsel die Spielkontrolle und dominierten die Begegnung. Besonders die Einwechslung von Sven Kreyer riss große Lücken in die Abwehr der Gäste. Erst jedoch noch ohne Erfolg, da der Stürmer das Tor mehrfach um Haaresbreite verfehlte, oder an Keeper Nicolas scheiterte.

Doch schließlich zahlte sich der Druck aus: Gottschling drang von rechts in den Strafraum ein, Holzweiler setzte nach und wurde im Sechzehner gefoult: Elfmeter! Natürlich war das eine Sache für Kapitän Mike Wunderlich, der sich das Leder schnappte und die wichtige Führung auf den Fuß hatte. Im direkten Duell mit Schlussmann Nicolas behielt er die Nerven, schickte den Torhüter nach rechts und lochte flach in die linke Seite ein.

Getragen von der Euphorie der Führung und der sensationellen Atmosphäre in Höhenberg brannte in der Schlussphase nichts mehr an. Damit steigt die Viktoria in die 3. Liga auf und wird in der kommenden Saison bundesweit im Einsatz sein.

Viktoria – Das V steht für Vussball!

Viktoria Köln

Patzler – Gottschling, Reiche, Willers, Lang – Saghiri, Wimmer – Golley, Wunderlich (79. Derflinger), Holzweiler (89. Koronkiewicz) – Bunjaku (54. Kreyer)

Borussia Mönchengladbach U23

Nicolas – Hanraths, Lieder, Pazurek, Poulsen (79. Ferlings) – Mustafic (59. Makridis) , Benger – Bennets (59. Herzog) , Müsel, Kraus – Pisano

Zuschauer: 3570

Tor:

1:0 Mike Wunderlich (66. FE)

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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