Viktoria verpflichtet Soichiro Kozuki – „Kann den Unterschied ausmachen“

Wenige Tage vor Transferschluss legt Viktoria Köln in der Offensive nach und verpflichtet Soichiro Kozuki. Der japanische Flügelspieler kommt von 1860 München auf die Schäl Sick. Der 24-Jährige lief bereits in der Bundesliga auf und bringt als flexibler Offensivspieler neue Elemente mit in die Mannschaft.

Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Wir freuen uns sehr, dass Soichiro zu unserer Mannschaft stößt. Er ist ein Spieler, der mit seiner Art Fußball zu spielen, sehr gut in unser Team passt. Er ist flexibel einsetzbar und kann den Unterschied ausmachen. Dass er das auch in der 3. Liga auf den Rasen bringen kann, hat er bereits unter Beweis gestellt. Für einen solchen Spieler haben wir bewusst einen Platz im Kader offengelassen, um nach Möglichkeit nochmal zuschlagen zu können. Deshalb sind wir umso glücklicher, dass wir den Wechsel realisieren konnten.“

Der Japaner wagte 2021 den Schritt nach Deutschland. Als 20-Jähriger unterschrieb Kozuki beim 1. FC Düren, steuerte in elf Mittelrheinliga-Einsätzen zehn Torbeteiligungen bei und schloss sich anschließend Schalke 04 an. Für die Königsblauen lief er in 1,5 Jahren je fünfmal in der Bundesliga und der zweiten Liga auf (1 Bundesliga-Tor). Zudem überzeugte Soichiro bei der U23 in der Regionalliga (17 Einsätze, 16 direkte Torbeteiligungen). 

Für die Rückrunde 2023/24 ging Kozuki leihweise in die erste polnische Liga und wurde bei Gornik Zabrze Team-Kollege von Lukas Podolski. Nach 18 Spielen beim Ekstraklasa-Klub folgte im September des Vorjahres der Schritt zu 1860 München. 2024/25 stand der Japaner in 32 Drittliga-Partien auf dem Rasen (3 Tore, 3 Vorlagen) und kehrt nun nach NRW zurück. 

„Ich bin sehr glücklich hier zu sein und freue mich bald auf dem Platz zu stehen“, hält es der Spieler, der künftig mit der Nummer 41 auflaufen wird, kurz. 

Der 12-malige japanische Juniorennationalspieler stößt am heutigen Dienstag zum Team von Marian Wilhelm. Am Freitag (19 Uhr)steht das Heimspiel gegen Jahn Regensburg in der 3. Liga an, bevor es in die erste Länderspielpause der neuen Saison geht.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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