Es hat. nicht sollen sein! Viktoria kämpfte im Carl-Benz-Stadion um Punkte, doch gegen Waldhof Mannheim reichte es trotz guter Möglichkeiten nicht. Die Hausherren nutzten ihre Chancen eiskalt und entschieden die Partie mit 2:0 für sich.

Vor dem Spiel:  Die Pokalwoche vorbei, lag die Konzentration wieder voll auf der 3. Liga. Bei den Hausherren hatte sich früh in der Saison etwas getan: Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Partien wechselte Mannheim den Trainer. Luc Holtz übernahm das Amt und feierte gegen Viktoria seine Premiere vor heimischem Publikum.

Veränderungen:  Im Vergleich zum Pokalspiel gegen Paderborn nahm Marian Wilhelm drei Änderungen in der Startelf vor. Kloss, Münst und Tonye rückten ins Team, während Greger (angeschlagen) daheim blieb und Wolf und Velasco zunächst auf der Bank Platz nahmen.

Verlauf des Spiels: Die Partie begann zerfahren, mit vielen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten. Chancen blieben lange Mangelware, ehe es in der 26. Minute erstmals gefährlich wurde: Nach einem Befreiungsschlag legte Lobinger stark auf Otto ab, der Münst auf die Reise schickte. Münst wurde zwar noch eingeholt, brachte aber den Ball zu Otto, dessen Schuss geblockt wurde. Lobinger kam schließlich selbst zum Abschluss, doch Mannheims Keeper Nijhuis parierte und hatte anschließend Glück, dass Otto nicht schnell genug reagierte.

Fast im direkten Gegenzug zeigte sich auch Dudu erstmals: Einen Schuss von Okpala lenkte er stark zur Seite (27.). Kurz darauf ging der SVW in Führung. Ferati legte auf Diakhaby ab, der aus halbrechter Position das lange Eck anvisierte und mit links unhaltbar zur 1:0-Führung traf (29.). Kurz vor dem Pausenpfiff legte Mannheim nach: Nach Zuspiel von Diakhaby drehte sich Okpala clever und überwand Dudu aus kurzer Distanz zum 2:0.

Wir kamen trotzdem zu Chancen: Kurz vor der Pause traf Kloss nach einer Hereingabe per Kopf den Pfosten (45.). Auch nach dem Seitenwechsel gab es Gelegenheiten: Otto setzte einen Kopfball knapp am langen Eck vorbei (52.), später prüfte Okpala noch einmal Dudu (67.).

Die größte Möglichkeit zum Anschluss bot sich in der 73. Minute. Lobinger spitzelte den Ball in den Strafraum, Velasco stand einschussbereit – doch Rieckmann klärte im letzten Moment vor der Linie.

Die letzte Chance des Spiels gehörte Lobinger. Sein Lupfer über den Keeper wurde wieder kurz vor der Linie geklärt (90+6).

Am Ende blieb es beim 2:0-Heimsieg für Waldhof Mannheim. Unsere Viktoria zeigte Moral und hatte mehrfach Pech im Abschluss, musste die Heimreise jedoch ohne Punkte im Gepäck antreten.

Viktoria-Aufstellung: Dudu – Jonah Sticker, Tim Kloss, Lars Dietz – Yannick Tonye (64. Meiko Sponsel), Tobias Eisenhuth, Florian Engelhardt (70. Verthomy Boboy), Simon Handle (70. Robin Velasco) – David Otto (70. Raphael Ott), Leonard Münst (87. Leander Popp) – Lex Tyger Lobinger

Tore:  1:0 Adama Diakhaby (29.), 2:0 Kennedy Okpala (42.)

Zuschauer:innen:  10.889

Vorrausblick: Am Freitag kommt der Absteiger Jahn Regensburg in den Sportpark Höhenberg. Anstoß ist um 19:00. Tickets gibt es unter: https://www.viktoria1904.de/tickets

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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