Nach den Pokalspielen gegen Paderborn (1:3) und bei Germaia Teveren (5:1) kehrt nun der Ligaalltag zurück nach Köln-Höhenberg. Am Sonntag gastiert das rote V bei Waldhof Mannheim, Marian Wilhelm steht dann einem neuen Kollegen gegenüber. 

Luc Holtz übernahm nach dem 2. Spieltag das Cheftrainer-Amt beim SVW. Der langjährige luxemburgische Nationaltrainer löste damit Dominik Glawogger ab, der nach vier Monaten als Coach seinen Hut nehmen musste. Es war seit dem Aufstieg 2019 der achte Cheftrainer-Wechsel bei den „Buwe“. 

Die Mannheimer sind mit einem Punkt aus den ersten beiden Begegnungen in die 3. Liga gestartet. Beim Drittliga-Auftakt rettete der SVW nach zweimaligem Rückstand einen Punkt gegen Verl (2:2), verlor anschließend in Unterzahl (Sechelmann sah Gelb-Rot) bei Hansa Rostock (0:1). Nach dem Trainerwechsel überstand Mannheim die 5. Runde im Landespokal beim Landesligisten SpVgg Neckarelz (7:1), dabei traf Terrence Boyd alleine fünfmal. 

Zudem testete man gegen Saudi-Klub Al-Hilal, trainiert von Simone Inzaghi. Die Partie endete 3:2 für die Mannschaft aus Riad, für die widerum die Star-Neuzugänge Theo Hernandez und Darwin Nunez sowie Ex-Bayern-Verteidiger Joao Cancelo trafen. Für Mannheim waren Diego Michel und Kennedy Okpala erfolgreich. 

Im Kader tat sich im Sommer einiges bei den Waldhöfern. Man verlor unter anderem Klub-Legende Marcel Seegert (nach Ulm), Adrian Fein (Regensburg), Martin Kobylanski (BW Lohne), Kelvin Arase und Jan-Christoph Bartels (beide vereinslos). Zudem endeten die Leihen von Henning Mariciani und André Becker.

Neuzugänge sind unter anderem die Französischen Mittelfeldspieler Adama Diakhaby (kam vom rumänischen Klub ACSM Poli Iasi) und Diego Michel (FC Sochaux). Zudem verpflichtete man mit Thijmen Nijhuis (HJK Helsinki) einen neuen Torhüter. Ebenfalls neu dabei sind Emmanuel Iwe (Sandhausen), Jascha Brandt (SC Paderborn II), Jan Niemann (Teutonia 05) und Kushtrim Asallari (Gladbach II). 

Nach dem Abgang Seegerts übernahm Ex-Kölner Lukas Klünter vor Saisonstart die Kapitänsbinde beim SVW07. Der Verteidiger stand auch bei beiden Duellen in der vergangenen Saison auf dem Rasen. In Mannheim gewann Viktoria dank des Treffers von Said El Mala und des legendären Fallrückziehers von Tyger Lobinger (2:1). Auch in Köln-Höhenberg hatte das rote V die Nase vorn, zum entscheidenden 1:0 traf Semih Güler per Elfmeter. 

Die Mannschaft von Marian Wilhelm geht mit 3 Punkten auf dem Konto in den 3. Spieltag. Mit Rückenwind aus dem 5:1-Sieg im Landespokal (Hier seht ihr die Highlights des Spiels), aber ohne Marco Pledl. Der Außenspieler hat sich das vordere Kreuzband sowie den Außenmeniskus gerissen und wird mehrere Monate fehlen. 

Die Begegnung am Sonntagabend (19:30 Uhr) wird wie gewohnt ab 10 Minuten vor Anpfiff Live und kostenlos im Vussballradio Schäl Sick übertragen. Zudem ist MagentaSport ab 19:15 Uhr live auf Sendung. 

Ticketinfos finden alle Fans wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts. 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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