Mit Jonah Sticker hat ein weiteres Talent aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft. Der 21-Jährige wechselt zum Ende der Transferphase zum SC Paderborn. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.

Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Wir sind stolz darauf, dass auch Jonah den Sprung in eine höhere Liga geschafft hat. Er hat sich in der U19 und bei den Profis in kurzer Zeit außerordentlich entwickelt. Wir sehen uns als Ausbildungsverein – und dass der SC Paderborn ihn nun verpflichtet, zeigt deutlich, dass wir vieles richtig gemacht haben. Gleichzeitig bedanke ich mich beim SC Paderborn für die gute Zusammenarbeit.“

2022 schloss sich „Sticki“ dem Viktoria-NLZ an. In der U19-Bundesliga war der Verteidiger unter Marian Wilhelm eine feste Säule und wurde anschließend mit einem Profivertrag ausgestattet. Auch in der 3. Liga brauchte der Allrounder keine lange Anlaufzeit, etablierte sich schnell als Stammspieler. 

Im Alter von 21 Jahren kann Sticker bereits 66 Einsätze in der 3. Liga vorweisen (2 Tore, 6 Assists). Dabei bekleidete er sämtliche Positionen in der Verteidigung und im Mittelfeld. Gegen seinen künftigen Arbeitgeber bestritt Jonah vor 2 Wochen die DFB-Pokal-Partie über die volle Distanz und legte den 1:3-Anschlusstreffer vor. Nun wagt er den Sprung zum SC Paderborn in die 2. Bundesliga. 

Jonah Sticker: „Ich bin unglaublich dankbar für die Zeit hier, den Rückhalt von euch Fans und all die gemeinsamen schönen Momente. Ich durfte hier eine top Ausbildung genießen in einem professionellen Umfeld mit einem extrem motivierten und qualifizierten Trainerteam. Ich bedanke mich von Herzen bei der gesamten Viktoria-Vamilie und wünsche dem Verein nur das allerbeste.“

Damit hat ein weiterer Spieler den Schritt aus dem Viktoria-NLZ in die Bundesligen geschafft. Etwa Said El Mala (1. FC Köln) und Ben Voll (FC St. Pauli) sind direkt aus Höhenberg in die Bundesliga gewechselt. Mit Kai Klefisch machte 2022 ebenfalls ein Viktoria-Jugendspieler den Weg nach Paderborn und ist heute etablierter Zweitliga-Spieler. 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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