Am Deadline Day ging es heiß her in Köln-Höhenberg. Nach Joel Agyekum hat sich auch Frank Ronstadt per Leihe dem Team von Marian Wilhelm angeschlossen. 

Noch in Kaiserslautern unterschrieben, machte sich der Außenverteidiger noch am Abend auf den Weg nach Köln. Schaut man sich das „Transfermarkt.de“-Profil des gebürtigen Hamburgers an, sieht man, dass er schon sämtliche Positionen bekleidet hat. Wohl fühlt sich „Franky“ aber vor allem auf der Außenbahn. 

„Ich freue mich sehr und bin vor allem dankbar, ab sofort hier in Köln zu sein. Ich werde ab der ersten Trainingseinheit Gas geben und vollen Einsatz zeigen“, so Ronstadt. Mit 28 Jahren ist er bereits der drittälteste Feldspieler im Kader nach Simon Handle und Christoph Greger. Entsprechend bring der Deutsch-Ghanaer reichlich Erfahrung mit nach Köln-Höhenberg: 78 Einsätze in der 2. Bundesliga (4 Tore, 2 Vorlagen), 83 in der Regionalliga Nord sowie 28 Spiele in der 3. Liga. 

Ausgebildet wurde der Außenverteidiger beim Hamburger SV, mit dem er unter anderem in der U19-Bundesliga sowie drei Jahre in der Regionalliga Nord auflief. Zudem bestritt er Nationalspieler für die U17, U18 und U19 des DFB. Es folgte eine Spielzeit in der U23 von Werder Bremen, dort empfahl er sich für eine Aufgabe in der 3. Liga in Würzburg. Mit dem FWK stieg er in die 2. Bundesliga auf. 

Als die Kickers wieder den Weg in die 3. Liga antreten mussten, blieb Frank in der zweiten Liga. Der SV Darmstadt verpflichtete den heutigen Viktorianer. Nach wiederum 2 Jahren bei den Lilien folgte der Schritt nach Kaiserslautern. In der vergangenen Spielzeit wurde er auch von Verletzungen ausgebremst, absolvierte 12 Ligaspiele im Trikot des FCK. 

Nun freut er sich auf die Aufgabe in Köln-Höhenberg: „Ich bin davon überzeugt, dass ich mit meinen Stärken der Mannschaft helfen kann und wir somit unsere Saisonziele erreichen.“

Auch Stephan Küsters, Sportlicher Leiter, ist überzeugt von der Verpflichtung: „Es war ein extrem schneller Transfer, der mit Hilfe des FCK am gestrigen Abend noch sehr kurzfristig geklappt hat. Franky ist ein erfahrener Spieler, den wir bis dato so nicht in unseren Reihen haben und der uns auf ganzer Linie bereichert.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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