Zum Schluss der Transferphase verstärkt Viktoria Köln die Defensive mit Joel Agyekum. Der 20-Jährige kommt auf Leihbasis für eine Spielzeit vom Bundesligisten HSV. 

Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Ich freue mich, dass die Leihe kurzfristig vor Schluss der Transferperiode geklappt hat. Joel ist ein Spieler, der sowohl in der Dreier-, als auch in der Viererkette spielen kann. Er ist noch jung, hat aber seine Qualitäten bereits unter Beweis gestellt. Deshalb bin ich mir sicher, dass er bei uns eine gute Rolle einnehmen wird. Ich möchte mich an dieser Stelle beim HSV für die unkomplizierte Zusammenarbeit bedanken. Jetzt freuen wir uns auf Joel und dass er für Viktoria Vollgas geben kann.“

Agyekum ist ein echter Hamburger. Im Alter von 12 Jahren heuerte der Defensivmann beim HSV an, durchlief dort sämtliche NLZ-Mannschaften bis zur U23. Bereits 31 Regionalliga-Einsätze kann der Deutsch-Ghanaer vorweisen (2 Tore, 1 Assist). In der laufenden Spielzeit bestritt er 3 Partien für die U23 über die volle Distanz. 

Der robuste und großgewachsene (1,90 Meter) Linksfuß kann sowohl als Innen- als auch als Außenverteidiger auflaufen. Für Marian Wilhelm ist der zweimalige deutsche U18-Nationalspieler damit eine weitere Option für die Defensive.

Joel Agyekum: „Ich freue mich sehr hier zu sein. Es ist eine geile Herausforderung für mich, in der 3. Liga Teil von einem spielstarken Team zu sein.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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