Allianz Kölner Sport stellt klare Forderungen an die Politik

Die Allianz Kölner Sport, der 2019 gegründete Verbund aus rund 20 Kölner Sportvereinen und Institutionen, stellt rund zwei Wochen vor der Kommunal- und OB-Wahl in Köln klare Forderungen an die Polik.

 Angesichts dramatischer struktureller Defizite im Sport, massivem Investitionsstau, maroder Hallen und Sportstätten, fordert die Allianz die Kölner Politik zum Handeln auf. „Lippenbekenntnisse haben wir genug gehört“, so Peter Pfeifer, Gründer der Allianz, „alle OB-Kandidatinnen- und Kandidaten reden von der herausragend hohen Bedeutung des Sports für die Gesellschaft. Trotzdem stehen wir im Abseits! Jetzt ist höchste Zeit zu handeln.“

DIE 12 FORDERUNGEN DER ALLIANZ KÖLNER SPORT:

  1. Verdoppelt den Sportetat bis 2030 = 15% Erhöhung p.a.! Mind. 1% – 2% des Gesamthaushalts für Sport, dann lebt das Siegel „Sportstadt“!
     
  2. Unterstützt den Sport aus allen Haushaltpositionen in allen Bereichen, in denen er wirkt!
     
  3. Nutzt unsere Expertise für die Stadt durch mehr Teilhabe des Sports in Ausschüssen und Aufsichtsräten.
     
  4. Saniert die Sportstätten, es ist eine Pflichtaufgabe der Stadt. Nehmt das ernst!
     
  5. Schafft kreative Sportstätten, z.B. Schulhöfe, Dächer, Gewerbeflächen und Entspannungsflächen im Grüngürtel!
     
  6. Setzt den Sportentwicklungsplan um, er ist die Zukunft und Pflicht für Köln. Das ist diese Stadt ihren Bürgern schuldig!
     
  7. Strebt bei der Inklusion eine führende Rolle in Deutschland an! Die Konzepte liegen seit Jahren in etlichen Schubladen!
     
  8. Fördert den Spitzensport und sportliche Großereignisse als emotionale Leuchttürme – und sie spülen Geld in die städtische Wirtschaft!
     
  9. Nehmt bei einer Olympiabewerbung 350.000 Mitglieder in Kölner Sportvereinen mit. Sonst wird das nichts!
     
  10. Baut die überbordende Bürokratie ab! Sie raubt uns Zeit, Geld, Kreativität und Erfolge!
     
  11. Gebt dem Sport als Querschnittsakteur den Status eines Prestigeprojekts! Auch wir sind Oper, allerdings schon spielbereit!
     
  12. Seid dem Sport ein verlässlicher Partner, sowohl in Politik als auch in der Verwaltung! Steht dazu!

In Köln sind 350.000 Menschen in Sportvereinen organisiert, das entspricht rund einem Drittel der Kölner
Stadtbevölkerung.

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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