Die Länderspielpause nutzte unsere Viktoria für ein besonderes Kräftemessen: In einem Testspiel über zweimal 30 Minuten ging es gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Am Ende setzte sich der Favorit knapp mit 2:1 durch, doch unsere Jungs zeigten eine engagierte und starke Leistung. Den Treffer für die Viktoria erzielte Ott.

Verlauf des Spiels: Schon mit der ersten Aktion ging Leverkusen in Führung: Nach einer Minute stand Kofane frei vor dem Tor und ließ Dudu keine Abwehrchance – 0:1. Unsere Viktoria brauchte etwas, um ins Spiel zu finden. Nach einem hohen Ballgewinn tauchte Lobinger in der 19. Minute frei vor dem Tor auf, scheiterte aber an Blaswich. Auf der Gegenseite verhinderte Dudu mit einer starken Parade gegen Vazquez das mögliche 2:0. Otto versuchte es aus der Distanz, sein Schuss war aber etwas zu zentral (25.). Kurz vor dem Pausenpfiff bewahrte Dudu sein Team erneut mit einer starken Reaktion gegen Arthur vor einem höheren Rückstand (30.).

Nach dem Seitenwechsel verpasste Lobinger per Kopfball den Ausgleich nur knapp, als sein Versuch vor der Linie geklärt wurde (33.). Auf der Gegenseite traf Leverkusen zunächst den Pfosten, ehe der Schiedsrichter in derselben Szene auf Elfmeter entschied: Tilman verwandelte sicher zum 2:0 (37.). Doch unsere Viktoria blieb dran. Dudu parierte stark gegen Fofane (41.), wenig später hatte Velasco nach guter Ballbehauptung den Abschluss, doch Blaswich war zur Stelle (48.). Direkt danach war es dann soweit: Ott verwandelte aus zentraler Position und brachte die Viktoria zurück ins Spiel – 2:1 (49.).

Am Ende blieb es beim knappen Testspielerfolg für den Bundesligisten. Unsere Viktoria zeigte gegen den  Bundesligisten jedoch eine sehr gute Leistung und konnte sich mit einigen Chancen Selbstvertrauen holen.

Viktoria-Aufstellung: 1. Halbzeit: Dudu – Meiko Sponsel, Christoph Greger, Lars Dietz (10. Verthomy Boboy), Tim Kloss, Simon Handle – Tobias Eisenhuth, Florian Engelhardt – David Otto, Soichiro Kozuki – Lex-Tyger Lobinger

2. Halbzeit: Dudu – Joel Agyekum, Vethomy Boboy, Tobias Eisenhuth, Meiko Sponsel – Simon Handle (44. Diego Perri), Lucas Wolf, Samuele Carella, Robin Velasco – Lex Tyger Lobinger (44. Benjamin Zank)

Tore:
1:0 Christian Michel Kofane (1.), 2:0 Malik Tilman (37. Elfmeter), 2:1 Raphael Ott (49.)

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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