Das NLZ hat den Spielbetrieb wieder aufgenommen – mit dieser Headline hätten wir gerne vom vergangenen Wochenende berichtet. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, trotz Kölner Bucht konnten lediglich U14, U17 und U19 auf dem Rasen stehen – lieferten aber genug Highlights von denen wir Euch hier berichten können.

Doch fangen wir nicht auf dem grünen (oder weißen) Rasen an, sondern beim Hallenturnier in Hilden. Dort überzeugte unsere U11 auf ganzer Linie, holte sich am Ende Platz 2. Gespielt wurde das Achter-Turnier zunächst in zwei Gruppen, die Viktoria-Mannschaft von Stefano Abraham und Senan Azizov beendete die Vorrunde auf dem 2. Rang, schlug dabei unter anderem Gastgeber VfB Hilden mit 6:0.

Im Halbfinale hieß der Gegner Fortuna Düsseldorf, unsere Jungs machten mit einem 2:1-Sieg den Finaleinzug klar. Gegner im Finale war dann erneut die Fortuna aus der Landeshauptstadt – F95 trat mit zwei Mannschaften an. In einem packenden Finale ging es bis ins Elfmeterschießen, wo sich die Düsseldorfer schließlich mit 9:8 durchsetzen konnten.

U19 dreht die Partie gegen Herren von Frechen 20

Eigentlich sollte das Spiel unserer A-Junioren am Samstag in Frechen stattfinden – doch die Kälte sorgte für eine Verlegung nach Höhenberg am Sonntag. Eine ausgeglichene Partie war es auf Kunstrasenplatz 1, die Mittelrheinligisten von Frechen 20 gingen zunächst in Führung (17. Minute). Die Wilhelm-Elf blieb dran, übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle. Und belohnte sich schließlich dafür: Eray Isik kam aus knapp 14 Metern zum Schuss, versank das Leder unhaltbar in der rechten unteren Ecke.

Mit dem 1:1 ging es für unsere Bundesliga-Mannschaft, verstärkt mit dem frisch von Eintracht Frankfurt gekommenen Verteidiger Pablo Zahnen Martinez, in die Pause. Marian Wilhelm brachte zur Pause Kerim Taskale und durfte sich am Ende über einen Testspielsieg freuen: Koray Örgün traf nach 65 Minuten zum entscheidenden Siegtreffer, nachdem er noch in Halbzeit eins vom Punkt aus vergab. In den Bundesliga-Spielbetrieb geht es dann am 12. Februar wieder, dann treffen unsere A-Junioren auf Schlusslicht VfB Hilden.

U17 erst spät gegen Bundesligisten geschlagen

Ebenfalls auf Kunstrasenplatz 1 wich die U17 unserer Viktoria aus. Dort traf die Mannschaft von Martin Grund auf das Bundesliga-Team von Fortuna Köln. Auch Grund brachte ein neues Gesicht von Beginn an, Furkan Türkmen (gekommen von Bayer Leverkusen) beackerte die linke Außenbahn und brachte richtig Feuer in das Testspiel. In dem ging die Viktoria in Führung, nachdem Arian Amyn im Sechzehner zum Schuss kam und diesen eiskalt im Fortuna-Tor versenkte. Dabei hätten unsere B-Junioren bereits früher in Führung gehen können, etwa ein Kopfball von Leon Rashica ging nur knapp übers Tor.

Der Stürmer blieb zur Pause gemeinsam mit Mittelfeldmann Ajdin Eglenovic in der Kabine, es kamen mit Betim Sylaj und Altrin Hoti frische Kräfte für die zweiten 40 Minuten. In denen testete der Trainer verschiedene Grund-Formationen, Imad Tollih und Elyas Aydin scheiterten mit Großchancen knapp am 2:0. Und wie es so oft: Wer die Tore vorne nicht macht, der bekommt sie hinten. Leider gleich doppelt für unsere Mannschaft, die Gäste trafen in Minute 77 zum Ausgleich und markierten in der Nachspielzeit (80. +2) den späten Siegtreffer.

Grund: „In der ersten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht und sind folgerichtig in Führung gegangen. Der Platz war zwar von Schnee befreit, aber die Jungs sind ab und zu etwas gerutscht. In der zweiten Halbzeit haben wir es mit dem Ball dann noch viel besser gemacht, machen aber vorne die Tore nicht. Wir hatten einen Lattentreffer, einmal hält der Torwart richtig gut. Dann bekommen wir noch zwei blöde Gegentreffer, das Ergebnis ist mir aber nicht ganz so wichtig. Denn die Art und Weise hat gestimmt! Wenn wir jetzt daran anknüpfen, dann ist das echt in Ordnung. Ich bin positiver Dinge, dass wir die Saison positiv beginnen werden!“

Und los geht es bereits am Samstag mit dem ersten Pflichtspiel 2023. Dann tritt die U17 bei Neunkirchen-Seelscheid im Pokal an.

Und hat sich hoffentlich etwas bei der U14 abgeguckt: Die Mannschaft von Sebastian Lohr gewann am Sonntag auf Kunstrasenplatz 2 mit 6:1 gegen den SV Lövenich und steht auch vor dem Pflichtspielauftakt 2023. Am kommenden Samstag (11 Uhr) ist im Nachwuchs-Cup Fortuna Düsseldorf zu Gast auf der Schäl Sick.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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