Tolle Aktion, tolles Ergebnis: Zum ersten Heimspiel der laufenden Saison gegen den SV Wehen Wiesbaden im August 2022 hatten die Fans aus dem Stehplatz-Bereich von den „Juniors Höhenberg“ und des „Block 11-Kollektivs“ eine Spendenaktion unter dem Motto „Becherpfand fürs HöVi-Land“ gestartet. Das Engagement ist überragend angenommen worden und es kam ein vierstelliger Betrag zusammen, den die Viktoria auf 2.000 Euro aufrundete.

Zum Heimspiel-Start 2023 gegen den 1. FC Saarbrücken konnte der Spendenscheck nun in der Halbzeitpause von unserem Vizepräsidenten Holger Kirsch und Stefan Kleinsorge, Mit-Initiator aus der Fanszene an Jörg Wolke, Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Neubrück/Höhenberg/Vingst und Mitglied des Organisationsteams des HöVi-Lands, übergeben werden.

„Wir haben die Initiative der Fans natürlich sehr begrüßt“, lobte Viktoria-Vize Holger Kirsch das Engagement: „Wir als Viktoria versuchen, auch unserer sozialen Verantwortung im Veedel gerecht zu werden. Und man sieht, dass unsere Fans diesen Weg mitgehen und auch ihren Beitrag dort leisten, wo sie können.“

Das HöVi-Land ist eine feste rechtsrheinische Institution und ermöglicht jedes Jahr über 500 Kindern aus Höhenberg, Vingst und Ostheim die Teilnahme an einem Ferienprogramm. Neben den vielen Ehrenamtlern ist das HöVi-Land auf Spenden angewiesen, um die Kosten der Zeltstadt finanzieren zu können. Mit der Spendenaktion gegen den SVWW wollte unsere Fanszene ihren Teil dazu beitragen, dass das Hövi-Land den Kindern aus dem Veedel auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Ferienprogramm bieten kann. Dies ist gelungen, aber Geldspenden werden natürlich auch weiterhin gerne gesehen.

Neben Stefan Kleinsorge und Jörg Wolke waren gegen Saarbrücken viele ehrenamtliche Helfer vom HöVi-Land von der Viktoria eingeladen, um sich das Spiel anzuschauen. Das Motto für das diesjährige Ferienlager wollte Pfarrer Wolke noch nicht verraten. Doch alleine die Tatsache, dass es auch dank der Becherpfand-Aktion stattfinden wird, ist ein toller Erfolg, der zeigt: Das gemeinsame Engagement der Viktoria und ihrer Fans für soziale Projekte in der rechtsrheinischen Nachbarschaft wird gelebt.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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