„Höhenberg Boys“ dominieren die Torjägerliste

Drei Viktorianer, neun Spiele, gemeinsam 19 Tore – David Otto, Lucas Wolf und Niklas Castelle zeigen sich nicht nur spielerisch, sondern auch statistisch in Topform. Die drei Offensivspieler sind aktuell die drei torgefährlichsten Spieler der 3. Liga.

Elf Minuten war die Partie gegen Großaspach alt, da stand es im Sportpark Höhenberg bereits 2:0. Als erstes getroffen hatte – natürlich – Niklas Castelle. Der im Sommer aus Aachen gekommene Offensivkünstler hat damit in allen bisherigen Drittliga-Heimspielen das erste Viktoria-Tor erzielt. Zudem bereitete er bei den Heimerfolgen gegen Münster (4:1), Rostock (4:0) und am Mittwochabend gegen Aspach (2:2) jeweils einen Treffer vor.

Sechs Torerfolge und drei Vorlagen ergeben neun Scorerpunkte – gemeinsam mit den Regensburgern Lucas Hermes und Nassim Boujellab sowie FCS-Stürmer Florian Pick und seinem Sturmkollegen David Otto bedeutet das Ligabestwert.

Otto, seit Sommer Vizekapitän und fest auf der Neunerposition gesetzt, sorgt für ein weiteres Kuriosum: Trifft er in einem Drittliga-Spiel, geht seine Mannschaft als Sieger vom Platz. Lediglich beim Erfolg in Meppen (3:1) gewann sein Team, ohne dass er selbst ein Tor beisteuerte.

Auch Lucas Wolf sorgt für beeindruckende Zahlen: Mehr als drei Treffer in einer Spielzeit gelangen ihm im Herrenbereich bislang noch nie. Nach neun Spieltagen steht er bereits bei sechs Buden. Allesamt erzielte der Norddeutsche in den vergangenen fünf Spielen.

Am Sonntag um 16:30 Uhr geht es nun zum Topspiel beim MSV Duisburg. An der Wedau treffen die beiden formstärksten Teams der 3. Liga aufeinander: Platz eins gegen Platz zwei. Zudem haben beide Mannschaften bereits 26 Tore erzielt und stellen damit die gefährlichsten Offensiven der Liga.

Im „DREIERKETTE“-Podcast der PodBolzer brachte Steven Ruprecht zum Start der Länderspielpause den Begriff „Höhenberg Boys“ ins Spiel – angelehnt an die Bruchweg Boys Lewis Holtby, Adam Szalai & André Schürrle beim FSV Mainz 05 in der Saison 2010/11.

Alle Viktorianer, die die kurze Reise ins Ruhrgebiet mit antreten möchten, finden die wichtigsten Informationen unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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