Viktoria Köln verliert das Flutlichtspiel im Sportpark Höhenberg mit 0:1 gegen den TSV 1860 München. Kevin Volland nutzt einen Fehler im Spielaufbau zur Führung (38.). Viel Ballbesitz, viel Engagement und ein großer Kampf reichen am Ende nicht zum Punktgewinn.

Veränderungen: Nach zwei Englischen Wochen in Folge rotiert Trainer Marian Wilhelm. Benjamin Zank und Florian Engelhardt erhalten eine Pause. Dafür rücken Robin Velasco und Tobias Eisenhuth in die Startelf.

Verlauf des Spiels: Die erste Chance gehört den Gästen aus München. Nach einem Kombinationsspiel steckt Haugen den Ball zu Danhof in den Strafraum durch. Mit dem Rücken zum Tor dreht er sich, doch sein Abschluss geht knapp links am Tor vorbei (11.).

Kurz darauf meldet sich Viktoria erstmals gefährlich an. Leonhard Münst setzt zu einer starken Einzelaktion an und zieht aus spitzem Winkel ab, doch Löwen-Keeper Dähne ist zur Stelle und pariert (16.).

Dann fällt aus dem Nichts die Führung für die Gäste. Nach einem Fehler im Spielaufbau schaltet München schnell um. Jacobsen fängt einen Pass ab und spielt sofort weiter auf Kevin Volland, der den Ball souverän an Schulz vorbeischiebt (38.).

Kurz vor der Pause hat Viktoria noch eine gute Gelegenheit. Velasco kommt im Strafraum zum Abschluss, doch sein Schuss geht knapp links am Tor vorbei (45.).

Nach dem Seitenwechsel übernimmt Viktoria zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die Höhenberger lassen den Ball gut laufen, während sich die Gäste fast ausschließlich aufs Verteidigen und Kontern konzentrieren.

Nach einer Ecke klären die Löwen nur unzureichend. Handle kommt aus dem Rückraum zum Abschluss, sein Versuch rauscht jedoch knapp links am Tor vorbei (55.).

Eine Ecke von der linken Seite findet den Kopf von Dietz, doch auch dieser Versuch geht knapp rechts am Tor vorbei (86.).

Wie schon beim Spiel in Osnabrück beißt sich die Mannschaft von Marian Wilhelm letztlich an einer stabilen Defensive die Zähne aus.

Viktoria-Aufstellung: Arne Schulz – Meiko Sponsel, Verthomy Boboy (82. Frank Ronstadt), Lars Dietz, Tim Kloss , Simon Handle (61. Yannick Tonye) – Tobias Eisenhuth, Lucas Wolf – Robin Velasco (78. Jakob Sachse), Leonhard Münst (78. Leander Popp) – David Otto (61. Benjamin Zank)

Zuschauer:innen: 5.876

Tore: 0:1 Kevin Volland (38.),

Vorrausblick: Am kommenden Samstag wartet die nächste Aufgabe. Viktoria gastiert beim TSV Havelse. Anstoß der Partie ist um 14:00 Uhr.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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