Flutlicht, Fight, Punktgewinn: Viktoria hält Duisburg in Schach

90 Minuten Kampf, intensive Zweikämpfe und ein starker Rückhalt im Tor prägten das Flutlichtspiel im Sportpark Höhenberg. Viktoria Köln begegnete dem MSV Duisburg auf Augenhöhe, erspielte sich selbst gute Chancen und musste zugleich mehrere brenzlige Situationen überstehen. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Remis, mit dem sich die Höhenberger in die Winterpause verabschieden.

Vor dem Spiel: Flutlicht, ausverkaufter Sportpark Höhenberg und ein Gegner mit großen Ambitionen. Zum letzten Spieltag des Jahres 2025 gastierte mit dem MSV Duisburg der Tabellenvierte auf der Schäl Sick. Die Zebras hatten nach dem Remis von Energie Cottbus am Freitagabend die Hinrunden-Meisterschaft noch in eigener Hand. Doch auch Viktoria Köln hatte allen Grund, selbstbewusst aufzutreten: Mit einem Dreier winkte die beste Hinrunde der Vereinsgeschichte.

Veränderung: Nach dem überzeugenden 3:0-Auswärtserfolg bei Alemannia Aachen sah Trainer Marian Wilhelm nur wenig Anlass, an seiner Startelf zu schrauben. Eine Änderung nahm er dennoch vor: Mit Handle kehrte der dienstälteste Viktorianer in die Anfangsformation zurück, Tonye nahm zunächst auf der Bank Platz.

Verlauf des Spiels: Beide Teams agierten kontrolliert, das Geschehen spielte sich zunächst überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Die erste echte Gelegenheit ließ dennoch nicht lange auf sich warten: In der 13. Minute flankte Otto gefühlvoll von links in den Strafraum. MSV-Verteidiger Hahn sprang unter dem Ball hindurch, Lobinger kam zum Abschluss, doch der Ball versprang ihm, sodass Braune sicher aufnehmen konnte.

Noß zog über die linke Seite das Tempo an, drang in den Strafraum ein, scheiterte mit seinem Schuss von der Grundlinie aber an Schulz (28.). Nur eine Minute später eroberte Münst stark den Ball im Mittelfeld, ging ins Dribbling und suchte selbst den Abschluss, verzog aus spitzem Winkel jedoch knapp rechts vorbei.

Auf der Gegenseite wurde es brenzlig, als Wolf im letzten Moment vor dem einschussbereiten Viet klärte (31.). Kurz vor der Pause setzte Engelhardt Kloss mit einem Steilpass in Szene, dessen Ablage Lobinger direkt nahm, der Ball flog jedoch deutlich über das Tor (42.). Eine kampfbetonte erste Halbzeit endete torlos.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie an Fahrt auf. Eine Otto-Flanke landete am Fünfmeterraum bei Handle, doch Braune machte sich breit und klärte mit Mühe zur Ecke (60.). Nur eine Minute später faste Otto sich ein Herz, sein Schuss aus 20 Metern flog aber knapp links am Tor vorbei.

Dann rückte Viktoria-Keeper Schulz in den Fokus. Zunächst parierte er sensationell gegen Dittgen, der über rechts durchgebrochen war und das lange Eck anvisierte (71.). Fünf Minuten später eine nahezu identische Szene, erneut blieb Schulz Sieger und hielt den Ball sicher fest (76.).

In der Schlussphase hatte Viktoria den Lucky Punch auf dem Fuß. Nach hohem Ballgewinn startete der eingewechselte Tonye aus der eigenen Hälfte, hatte viel Raum vor sich und zog bis in den Strafraum. Sein Abschluss aufs lange Eck wurde von Braune gehalten, Zank verpasste den Nachschuss nur knapp (89.).

Doch auch Duisburg blieb gefährlich. In der Nachspielzeit konterten die Zebras, Sussek setzte sich mit einer Finte durch und hatte freie Schussbahn. Wieder aber war Schulz zur Stelle und bewahrte Viktoria vor dem späten Gegentor (90.+3).

Nach 90 intensiven Minuten stand ein leistungsgerechtes Remis. Besonders in der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine ansehnliche Partie auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Ein Punkt, der sich wie ein versöhnlicher Abschluss eines sportlich besonderen Jahres anfühlt.

Viktoria-Aufstellung: Arne Schulz – Tim Kloss, Lars Dietz, Meiko Sponsel– Frank Ronstadt (65. Joel Agyekum), Lucas Wolf (86. Tobias Eisenhuth), Florian Engelhardt, Simon Handle (65. Yannick Tonye) – David Otto (81. Leander Popp), Leonhard Münst – Lex Tyger Lobinger (81. Benjamin Zank)

Zuschauer:innen: 7.953

Tore: 

Vorrausblick: Nun geht es für Viktoria Köln in die verdiente Winterpause. Ein großer Dank gilt unseren Fans, die das Team zuhause wie auswärts lautstark unterstützt haben. Wir hoffen, euch auch im neuen Jahr wieder zahlreich im Stadion begrüßen zu dürfen.

Weiter geht es am Sonntag, 18. Januar, auswärts in Schweinfurt. Anpfiff ist um 16:30 Uhr.

Viktoria – das V steht für Vussball!

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