Endspurt in der 3. Liga! 28 Spiele sind in der laufenden Saison gespielt, die letzten 10 starten am Wochenende – für Marian Wilhelm und seine Jungs geht’s nach Hannover.

Dort wartet das Duell mit dem TSV Havelse. Für den Aufsteiger aus dem Norden die vielleicht letzte Chance, nochmal ans rettende Ufer zu gelangen – dafür muss der TSV angesichts von 12 Punkten Rückstand auf Saarbrücken einen echten Marathon zurücklegen.

Immerhin rangiert das Team von Samir Ferchichi in der Rückrundentabelle nach 9 Spielen (7 Punkte) auf Rang 17. Daheim schlug man im Januar Hoffenheim (4:0) und Aue (3:1) deutlich und holte am 1. März überraschend einen Punkt in Duisburg. Gegen Rostock und in Mannheim (je 1:3) geriet man in der Englischen Woche jeweils ins Hintertreffen.

So auch im Hinspiel in Höhenberg. Eine starke Viktoria-Mannschaft ließ am 10. Spieltag kaum Zweifel zu, dass man das Heimspiel gewinnt Noch in Hälfte eins trafen Soichiro Kozuki und David Otto, nach dem Seitenwechsel erhöhten Leonhard Münst und Tyger Lobinger. Julian Rufidis traf zwischenzeitlich für die Gäste von der Havel, Marian Wilhelm durfte schließlich aber einen 4:1-Sieg feiern.

Verzichten muss der Viktoria-Coach am Samstag auf Yannick Tonye, der Flügelflitzer sah gegen 1860 München die fünfte gelbe Karte in der laufenden Saison. Allerdings hoffen wir, nicht auf den Support der Fans verzichten zu müssen – alle Auwärtsfahrer finden die Fainfos unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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