Marian Wilhelm und Viktoria setzen gemeinsamen Weg fort

Vereint gehen Cheftrainer Marian Wilhelm und der FC Viktoria Köln in die Zukunft: Der 37-Jährige, der zur laufenden Saison den Posten an der Seitenlinie übernommen hat, hat seinen Vertrag auf der Schäl Sick verlängert. Mit dieser richtungsweisenden Entscheidung setzt der Verein aus Höhenberg seinen eingeschlagenen Weg gemeinsam mit dem Chefcoach fort.

Franz Wunderlich, Sport-Vorstand Viktoria Köln: „Ich bin froh und dankbar, dass wir gemeinsam eine Einigung erzielt haben. So können wir unseren Weg, den wir seit längerer Zeit gehen, fortführen. Das ist wichtig für die Gesamtentwicklung unseres Vereins.“

Marian Wilhelm: „Die Vertragsverlängerung bedeutet mir sehr viel, weil sie ein starkes Zeichen des gegenseitigen Vertrauens ist. Wir haben in den vergangenen Monaten eine gute Entwicklung genommen und als Team wichtige Schritte nach vorne gemacht. Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft, dem Staff und dem gesamten Verein macht enorm viel Spaß. Ich bin sicher, dass wir auf unserer gewachsenen Vereinsidentität aufbauen und gemeinsam noch viel erreichen können.“

Marian Wilhelm ist seit dem 1. Januar 2010 fester Bestandteil von Viktoria Köln. Seitdem hatte der gebürtige Berliner maßgeblichen Anteil an der Entwicklung im Nachwuchsleistungszentrum und der Spielidee des Vereins. Er bekleidete unter anderem als Cheftrainer der U19 wichtige Positionen im Leistungszentrum und bildete zahlreiche Profis aus. 2024 wurde Wilhelm Co-Trainer von Olaf Janßen und übernahm im Sommer 2025 dessen Nachfolge als Cheftrainer der Drittliga-Mannschaft.

In seinen ersten 33 Spielen an der Seitenlinie führte Wilhelm seine Mannschaft ins Halbfinale des Landespokals, in der 3. Liga steht Viktoria zehn Spieltage vor Saisonende auf Rang zehn.

Valentin Schäfer, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Seit meinem Start bei Viktoria arbeite ich eng mit Marian zusammen. Deshalb sind wir in vielen Bereichen ein eingespieltes Team. Es ist im deutschen Profi-Fußball nicht selbstverständlich, dass zwei Menschen aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum in solch verantwortungsvollen Positionen die Zukunft mitgestalten können. Es spricht aber für unseren Weg, den wir mit der Vertragsverlängerung nun konsequent weitergehen.“

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show