3 Spiele in 6 Tagen – am Samstag (14 Uhr) soll möglichst der dritte Sieg der Englischen Woche her! Das Team von Olaf Janßen tritt auswärts bei der Zweitvertretung von Hannover 96 an. Beide Teams haben ihre letzten beiden Partien gewonnen und kämpfen um wichtige Punkte vor der Winterpause. 

Das 2:0 war ein merklicher Befreiungsschlag für Olaf Janßen und seine Mannschaft. “Es war das beste Spiel von uns”, resümierte der Coach im Anschluss an die Partie im Mannschaftskreis. Dabei ging es Janßen nicht nur um das Spielerische, besonders den Kampfgeist lobte der dienstälteste Trainer der 3. Liga. In Zülpich zog sein Team dann noch souverän in das Viertelfinale des Landespokals ein, der Coach vertraute beim 5:2-Sieg vielen jungen Spielern. 

Genau jenes Modell steht auch beim kommenden Gegner auf dem Plan. Als U23-Team stellen die Niedersachsen den zweitjüngsten Kader der Liga (21,8 Jahre im Durchschnitt) und gewannen ihre letzten beiden Duelle. Nach nur einem Punkt aus 5 Spielen gelang der Reserve des Zweitligisten ein wichtiger Sieg gegen den BVB II (2:0), am vergangenen Wochenende entführte H96 drei Punkte aus Unterhaching (2:1). 

Auf der Trainerbank sitzt dabei ein 96-Urgestein mit Bundesliga-Erfahrung: Seit 2022 ist Daniel Stendel verantwortlich für die Zweitvertretung und schaffte im vergangenen Sommer den Aufstieg in Liga 3. Erstmals kam der 50-Jährige 1999 in die Landeshauptstadt Niedersachsens, spielte bis 2006 für den Verein. In der Saison 2007/08 startete er seine Trainerlaufbahn als Co-Trainer der U23 und blieb dem NLZ bis 2016 treu. Dann übernahm der gebürtige Frankfurter interimsweise die Bundesliga-Mannschaft, konnte den Abstieg aber nicht verhindern. Zum Sommer blieb er dann Chefcoach in der 2. Bundesliga, wo nach dem 25. Spieltag Schluss war. Anschließend zog es Stendel ins Ausland in die dritte englische Liga (FC Barnsley), die erste schottische Liga (Hearts of Midlothian) sowie zum französischen Zweitligisten AS Nancy. 

Auf Viktoria-Seite gab es im Pokal ein Comeback zu feiern, Robin Velasco stand erstmals seit seiner Verletzung in der Sommer-Vorbereitung in der Viktoria-Startelf. Donny Bogicevic, der zuletzt im Januar ein Drittliga-Spiel für Viktoria bestritt, kehrte gegen Osnabrück zurück in den Kader. 

Ob beide auch am Samstag eine Option sind, könnt ihr ab 13:45 Uhr bei MagentaSport und ab 13:50 Uhr im Vussballradio Schäl Sick verfolgen. Oder noch besser: Ihr kommt mit in die niedersächsiche Landeshauptstdt – die Ticketinfos findet Ihr unter www.viktoria1904.de/auswaerts. 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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