Bei eisigen Temperaturen hält die Viktoria in Zülpich allen Widerständen stand und zieht ins Viertfinale im Bitburger Pokal ein.

Neu in der Aufstellung ist Robin Velasco – nach langer Verletzung und ausgiebiger Vorbereitung durfte er erstmalig in einem Pflichtspiel seine Schuhe für Viktoria Köln schnüren. 

Direkt zu Beginn, nach nur 2 Minuten, gab es nach einem Foul von Kevin Pytlik einen Elfmeter, welcher in die untere linke Ecke von Viktorias Keeper Dudu verwandelt wurde (2.).

Kurz danach musste die Partie für fast 30 Minuten pausiert werden, da es einen Stromausfall gab. Gegen 19:30 Uhr konnte die Partie wieder angepfiffen werden und U19-Spieler Samuele Carella brachte die Viktoria mit seinem Tor wieder schnell zurück in die Partie (8.).

Dank einer sehenswerten Vorlage von Benni Hemcke konnte Serhat-Semih Güler mit einem Schuss ins lange Eck die Höhenberger in Führung bringen (26.). Die Zülpicher konnten sich spielerisch weitere Chancen erspielen und hatten mit einem Alu-Treffer per Kopf nach Ecke eine gefährliche Chance. Per Steckpass von Güler konnte sich Luca de Meester in Szene bringen und setzte sich im Sechzehner durch und erzielte das 1:3 bei eisigen Temperaturen. 

Nach einer Ecke von de Meester konnte Güler den Torwart per Beinschuss überwinden, somit konnten die Viktoria-Jungs mit einem 1:4 in die Halbzeitpause gehen. Mit frischer Energie und neuer Motivation starteten beide Mannschaften in die kalte 2. Halbzeit. 

Tus Zülpich brachte die Verteidigung der Viktoria-Jungs trotz eisiger Temperaturen ins schwitzen. Mit einem von aussen kombinierten Ball, zog der Zülpicher-Spieler vom 16er ab und traf in die linke Ecke des Kastens (53.)

Die gelb-rote Karte gab es, nachdem ein Zülpicher zu stark in Viktorianer Samuele Carella grätschte (58.)

Trotz Unterzahl schaffte TUS Zülpich weiterhin einige gefährliche Situationen zu kreieren und die Elf von Janssen regelmäßig unter Druck zu setzen. Diego Perri erhöhte kurz vor Abpfiff der Partie noch auf ein 5:2. Doch am Ende reicht es nicht zu einer Pokal-Sensation für Zülpich und die Viktoria zieht souverän ins Viertelfinale ein.

Aufstellung: Dudu – Kevin Pytlik, Moritz Fritz, Kwabe Schulz –  Jonah Sticker (66. Elyas Aydin), Benni Hemcke – Paco Koronkiewicz, Luca de Meester, Samuele Carella, Robin Velasco (66. Diego Perri) – Serhat Semih Güler (66. Thomas Idel)

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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