Nach drei Ligasiegen in Folge nimmt Viktoria Köln aus Großaspach keine Punkte mit. Beim VfB Stuttgart II muss sich die Wilhelm-Elf 1:2 geschlagen geben. Zur Pause führten die Gastgeber mit 1:0 und legten nach Wiederanpfiff das zweite Tor nach. David Ottos Anschlusstreffer reichte letztlich nicht. 

Vor dem Spiel: Nach drei Ligasiegen in Folge war die Zielsetzung für die Mannschaft von Marian Wilhelm klar – die perfekte Englische Woche sollte her. Die Stuttgarter U21 startete mit 2 Siegen, 2 Remis und 2 Niederlagen in die neue Spielzeit. 

Verlauf des Spiels: Viktoria startete druckvoll. Bereits nach 2 Minuten der erste Abschluss durch Soichiro Kozuki, der Schuss des Japaners aber geblockt. Wenig später Yannick Tonye, der die Führung auf dem Fuß hatte – aus kurzer Distanz aber das 1:0 verpasste (15. Minute). 

Dann die Führung für die Gastgeber. Nach einem Zweikampf zwischen Tonye und Ouro-Tagba zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, Sessa verwandelte au elf Metern für die Cannstätter (23.). Bei heißen Temeraturen keine weiteren nennenswerten Torchancen in Durchgang eins. 

Nach der Pause legten die Stuttgarter nach. Eine Flanke von Sessa landete bei Jordan Majchrzak, der zentral zum 2:0 vollendete (52.). Marian Wilhelm nahm die ersten Wechsel vor, Lucas Wolf und Simon Handle ersetzten Florian Engelhardt und Yannick Tonye (55.). 

Die Stuttgarter standen nun kompakt in der Defensive. Dennoch zappelte der Ball wenig später im Netz des VfB-Tors – Tyger Lobinger stand beim Abschluss allerdings im Abseits und durfte nur kurz jubeln. Es blieb beim 2:0 für die Hausherren (63.). 

Anschließend zwei weitere Wechsel, Raphael Ott und David Otto kamen für Soichiro Kozuki und Frank Ronstadt ins Spiel (64.). Viktoria war bemüht den Anschlusstreffer zu erzielen, Tyger Lobinger hatte die beste Chance per Kopf (68.). Für den Held vom Hoffenheim-Spiel war dann Schluss, Benjamin Zank ersetzte Lobinger (77.). 

Und dann doch der Anschlusstreffer: David Otto besorgte mit einem eiskalten Flachschuss das Viktoria-Tor (79.). In den Schlusssekunden hatte Otto nochmal eine Großchance auf dem Fuß (90.+4), die Gastgeber verteidigten ihre 3 Punkte mit Mann und Maus – erfolgreich. 

Viktoria-Aufstellung: Dudu – Meiko Sponsel, Christoph Greger, Tim Kloss – Frank Ronstadt (64. David Otto), Tobias Eisenhuth, Florian Engelhardt (55. Lucas Wolf), Yannick Tonye (55. Simon Handle) – Leonhard Münst, Soichiro Kozuki (64. Raphael Ott), Lex-Tyger Lobinger (77. Benjamin Zank)

Tore:  1:0 Nicolas Sessa (23.), 2:0 Jordan Majchrzak (52.), 2:1 David Otto (79.)

Zuschauer:innen: 750

Vorrausblick: Erneut steht eine Englische Woche an – am Mittwoch steht die Pokalaufgabe beim VfL Vichttal auf dem Plan. 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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