3:0-Sieg in Aue, 2:1-Sieg gegen Hoffenheim – und nun das Gastspiel beim VfB Stuttgart II auf dem Plan. Für Marian Wilhelm und sein Team geht’s bei der Partie am Samstag (14 Uhr) um die perfekte Englische Woche. 

Der Jubel war groß, als am Dienstagabend der Abpfiff im Sportpark Höhenberg ertönte. Die Anzeigetafel zeigte ein 2:1, damit den saisonübergreifend fünften Heimsieg in Folge. Der eingewechselte Tyger Lobinger entschied die Partie spät mit seinem Treffer vom Punkt. 

Der kommende Gegner, die U23 des VfB Stuttgart, kennt das Gefühl des Last-Minute-Siegs nur zu gut. Am Mittwochabend jubelten die Schwaben ebenfalls nach Abpfiff. In der 94. Minute traf der VfB in Überzahl zum 1:0-Sieg, eine Schussflanke von Julian Lüers besorgte den ersten Auswärtssieg der Saison für die Reserve des Bundesligisten. 

Weitere Parallele: Auch Viktoria hat das vergangene Auswärtsspiel gewonnen. 3:0 hieß der Endstand in Aue aus Kölner Sicht, zum dritten Mal behielt die Mannschaft von Marian Wilhelm eine Weiße Weste. Gemeinsam mit Tabellenführer MSV Duisburg stellen die Schäl-Sick-Jungs die drittbeste Defensive der 3. Liga (5 Gegentore).

Nun treffen sie auf eine Stuttgarter Mannschaft, die mit einem neuen und gleichzeitig altbekannten Trainer in die neue Saison gegangen ist. Markus Fiedler, der das Team nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr auf Platz 15 und damit zum Klassenerhalt geführt hatte, zog es in die 2. Bundesliga zum 1. FC Magdeburg. Sein Nachfolger ist mit Nico Willig jemand, der den Stallgeruch verkörpert: Seit 2016 im Verein, betreute der Coach von 2019-25 die U19 des VfB. 

Zudem sprang Willig 2019 als Interimstrainer der Bundesligamannschaft ein, gewann sein erstes Spiel als Bundesliga-Coach gegen Borussia Mönchengladbach (1:0). Eine weitere Begegnung betreute der gebürtige Tübinger im Oberhaus, Stuttgart beendete die Saison auf Rang 16. Schnee von gestern, heute ist der 44-Jährige für die Drittliga-Mannschaft zuständig. 

2 Siege, 2 Remis, 2 Niederlagen, so die ausgeglichene Bilanz des U23-Trainers. 7 Treffer erzielte seine Mannschaft bis dato, verteilt auf 6 verschiedene Torschützen. Lediglich Mohamed Sankoh traf bereits doppelt. 

Stichwort 2 Tore: Die beiden Partien in der vergangenen Spielzeit zwischen Viktoria und dem VfB gingen jeweils an die Mannschaft aus Höhenberg. Im Hinspiel in der Domstadt gewann Viktoria 2:0, die Partie in Großaspach endete 2:1 für die Schäl-Sick Jungs. Es trafen jeweils Said El Mala und Semih Güler. 

Damals noch im VfB-Trikot zu sehen war Leonhard Münst, der am Samstag nun auf seinen Ex-Verein trifft. Wir freuen uns auf Euren Support bei der Partie in Großaspach! Ticketinfos findet ihr wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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