Am letzten Spieltag der Regionalliga West Saison 2015/2016 sehen die Zuschauer im Sportpark Höhenberg zum Abschluss ein intensives Duell zwischen Viktoria Köln und den Amateuren des FC Schalke 04. Vor 1186 Zuschauern gewinnen die Höhenberger mit 2:1 (0:0) durch Tore von Sven Kreyer und Dennis Malura. Aleksey Gasilin trifft für Schalke 04.

Nach der verletzungsbedingten Auswechslung in Aachen konnte Jansen auch eine Woche später nicht mitwirken und wurde durch van Santen ersetzt. Die gesperrten Spieler Brzenska und Lejan fanden in Malura und Koronkiewicz ihren Ersatz. Im Tor stand Pellatz wieder zur Verfügung und wurde gleich von Beginn an gefordert. Weiterhin nicht einsatzfähig waren Schwadorf, Wunderlich und Schwarz.

Vor einer hervorragenden Kulisse nahm das Spiel schnell Fahrt auf. Die Viktoria stürmte mit Malura und van Santen auf das Schalker Tor zu, aber eine klasse Parade von Knappen-Keeper Hülsmann konnte eine frühe Führung der Viktoria vermeiden. Nachdem Klingenburg und Reiche ebenfalls Chancen auf die Führung hatten, aber mehrmals an Hülsmann scheiterten, probierten es anschließend die Gäste. Einen Fehler von Jerat konnte Tekpetey in einen schnellen Konter umwandeln und flankte in Richtung Tor. Jerat bügelte seinen zuvor begangenen Fehler wieder aus und grätsche zur Ecke. Kurze Zeit später hatten die Schalker dann die größte Chance der Anfangsphase: Schuhmacher tauchte alleine vor Pellatz auf, aber der wieder genesene Kölner Stammtorhüter hielt den Ball mit einem katzenartigen Reflex. Auch danach gab es zwei weitere Spielszenen, die den Kölner Schlussmann durch Paraden gegen Rathgeber und Tekpetey zum Mann der ersten Halbzeit krönten.

Intensive zweite Spielhälfte wird mit Sieg belohnt – Lanius gibt RL- Debüt

Nach nur drei gespielten Minuten in der 2. Halbzeit konnte die Viktoria durch Kreyer in Führung gehen. Seinen Lupfer konnte Hülsmann nicht parieren. Doch die Führung hielt nicht lange und die Gäste aus dem Ruhrgebiet erzielten durch Gasilin den Ausgleich. Ein Pass in den 16er konnte von der Kölner Viererkette nicht vereitelt werden und Pellatz hatte gegen den Schalker Torjäger im direkten Duell das Nachsehen. Die Viktoria ließ erneut nicht lange auf sich warten und traf drei Minuten später zur erneuten Führung. Nach einem Eckball verlängerte Klingenburg auf den zweiten Pfosten, wo Malura lauerte und einköpfte. Die Schalker gaben nicht auf und stürmten wieder auf das Tor der Viktoria zu. Nun hieß der Sieger erneut Pellatz. Zu seinem Debüt in der Regionalliga kam in der Schlussphase noch der Youngster Lanius. Der Kapitän der U19 festigte in den letzten Minuten die Defensive unseres Teams. Bis zum Schlusspfiff passierte nichts mehr und die Viktoria gewann mit 2:1 gegen die Knappen vom FC Schalke 04.

Am kommenden Samstag ist es dann endlich soweit und das Pokalendspiel gegen Fortuna Köln findet in Bonn statt. Der Sieger darf sich nicht nur Mittelrheinpokalsieger nennen, sondern auch in der 1.Runde des DFB-Pokals 2016/2017 teilnehmen. Am Samstag, den 28.05.2016, wird um 17 Uhr im Sportpark Nord in Bonn angepfiffen.

___

FC Viktoria Köln

Pellatz – Koronkiewicz, Costa, Reiche, Malura – Klingenburg (83. Candan), Jerat, Nottbeck (78. Lanius), Reimerink – van Santen (77. Guirino), Kreyer

FC Schalke 04 II

Hülsmann – Dragon, Neubauer, Göcer, Rathgeber, Schuhmacher (82. Mickels), Mauersberger (75. Schröter), Gasilin, Koseler, Dum, Tekpetey

Tore

1:0 – Kreyer (48’)

1:1 – Gasilin (56’)

2:1 – Malura (61’)

Zuschauer

1186

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show