Viktoria Köln gastiert am Samstag um 14 Uhr in der MDCC-Arena beim 1. FC Magdeburg. Die Jungs aus Höhenberg und der FCM haben eine ähnliche Ausgangsposition: Beide Mannschaften sind nach zwei Spieltagen noch ohne Sieg.

Der 1. FC Magdeburg hat eine ernüchternde Vorbereitung hinter sich: Von den Testspielen konnte nur eines gewonnen werden (6:1 gegen Lok Stendal), zudem flog man nach 2:0-Pausenführung gegen den SV Darmstadt aus dem DFB-Pokal (2:3 n.V.). Zum Ligaauftakt gab es das Sachsen-Anhalt-Derby gegen den Halleschen FC, welches man verlor (0:2). Zuletzt erzielte der Tabellenvierzehnte der letzten Saison ein 1:1 in München beim TSV 1860. Trainer Thomas Hoßmang sprach seiner Mannschaft nach dem Spiel bei den Münchner Löwen ein Kompliment aus: „Wir wollten kompakter stehen, die Räume eng machen und die zweiten Bälle gewinnen. Das ist uns über weite Strecken gelungen und so nehmen wir diesen einen Punkt gerne mit.“

Kompakt gestanden hat am Samstag ebenfalls Viktorias Gegner SV Wehen Wiesbaden. Cheftrainer Pavel Dotchev konnte nach der Heimniederlage seiner Viktoria (0:2) den Spielern nur eine Sache vorwerfen: „Wir haben es nicht geschafft, in der Nähe des gegnerischen Tores Druck auszuüben und so den Gegner zu Fehlern zu zwingen.“ Generell bewertete er das erste Aufeinandertreffen der beiden Vereine als „enges Spiel“.

Eng könnte es am Samstag auch werden, wenn der 14. auf den 16. der 3. Liga trifft. Der vierfache Mittelrhein-Pokalsieger und der dreifache DDR-Meister trennten sich letzte Saison 1:1 und 0:2, allerdings wird dies das erste Spiel der Viktoria in der MDCC-Arena sein, bei dem Zuschauer erlaubt sind: Bis zu 7.500 FCM-Fans können auf den Rängen für Stimmung sorgen.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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