Bei weit über 30 Grad gewinnt unsere Viktoria in Ahlen mit 3:1 (1:0). Dem Führungstreffer durch Wunderlich (45.) folgten weitere Tore von Candan (48.) und Eichmeier (62.), der zwischenzeitlichen Anschlusstreffer fiel durch ein Eigentor von Wunderlich (60.).

Eine Woche nach dem tollen aber letztendlich unbelohnten Pokalspiel gegen den 1. FC Nürnberg stand heute wieder der Regionalliga-Alltag auf dem Programm. Für unseren Trainer Marco Antwerpen und Felix Backszat war die Begegnung mit den Ahlenern eine ganz besondere, wechselten doch beide erst vor Saisonbeginn an den Rhein.
Wie zu erwarten war, standen die Hausherren tief in der eigenen Hälfte und fanden offensiv bis auf eine Chance von Marzullo (37.) kaum statt. Unsere Viktorianer dagegen präsentierten sich stark und kamen schon in den ersten 20 Minuten zu zwei Aluminiumtreffern.
Zunächst traf Eichmeier nach neun Minuten mit seinem Weitschuss nur das Lattenkreuz, 12 Minuten später verhinderte ebenfalls die Querlatte bei einem Freistoß von Wunderlich die Führung. Bei über 30 Grad bat Schiedsrichter Lautz die Akteure Mitte der 1. Hälfte zur Trinkpause um allen die Möglichkeit zu geben, sich ein wenig abzukühlen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es dann unser Kapitän, der uns mit einem Weitschuss und gleichzeitig seinem 5. Saisontor in Führung brachte.

Nach der Pause erzielte Candan in der 48. Minute nach einer Flanke des Ex-Ahleners Backszat das 2:0 per Direktabnahme und versaute den Wersestädtern damit einen guten Start in den zweiten Durchgang. Nachdem Kühn in unserem Tor eine Rückgabe von Wunderlich nicht richtig verarbeiten konnte und so der Anschlusstreffer fiel, stellte unser Linksverteidiger Eichmeier mit einem abgefälschten Freistoß den alten Abstand wieder her und sorgte so für den 3:1-Endstand. Im Anschluss daran hatten wir durch Holzweiler und Kreyer noch weitere Chancen, aber es blieb letztendlich 3:1 und dem damit verbundenen verdienten Auswärtssieg.
Am nächsten Samstag steht mit der Partie gegen den SC Verl wieder ein Heimspiel auf dem Programm, Anpfiff ist um 14:00. Wir freuen uns, wenn uns möglichst viele Fans dabei unterstützen, den 4. Saisonsieg in Serie zu holen.

Vik, Vik, Viktoria!

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Rot Weiss Ahlen
Mellwig, Witt, Klauke, Heermann, Kayaoglu – Machtemas, Waldoch, Yilmaz (79. Abdallah), Kallenbach, Klingenburg (73. Yesilova) – Marzullo

FC Viktoria Köln
Kühn  – Koronkiewicz, Brzenska (5. Holzweiler), Reiche, Eichmeier –  Backszat, Schwarz , Wunderlich , Golley,  Candan (67. Gottschling) – Jansen (80. Kreyer)

Tore
0:1 – Wunderlich (45.)
0:2 – Candan (48.)
1:2 – Wunderlich (Et., 60.)
1:3 – Eichmeier (62.)

Zuschauer
738

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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