Zwei Spieler aus der Viktoria-U19 schaffen den Sprung in die 1. Mannschaft. Timo Hölscher und Dario De Vita werden in der kommenden Spielzeit den Drittligakader der Viktoria verstärken. Beide wurden in dieser Saison mit der A-Jugend unter Cheftrainer Jürgen Kohler Meister der Mittelrheinliga.

Timo Hölscher, Kapitän der Mannschaft, ist in der Mittelfeldzentrale zuhause. In der noch laufenden U19-Saison stand er in 24 Ligaspielen für die U19 auf dem Platz und erzielte dabei 17 Tore. „Natürlich habe ich mich sehr gefreut, als dieses Angebot kam. Hätte man mir das vor einem Jahr gesagt, hätte ich das wahrscheinlich nicht geglaubt“, kommentierte Hölscher. „Die Vorfreude auf die neue Saison ist riesig. Ich habe auch schon mal in der Mannschaft trainiert und sofort gesehen, dass das ein ganz anderes Niveau ist. Natürlich weiß ich, wo ich jetzt starte, aber ich will mich beweisen und gebe alles, um in möglichst vielen Spielen im Kader zu stehen.“

Dario De Vita überzeugte als Abwehrchef der U19 und war in 23 Partien im Einsatz (4 Tore). Zudem stand er am 34. Spieltag bereits im Regionalliga-Kader der Viktoria. „Ich habe mich super gefreut, als man auf mich zukam. Es ist jetzt aber ein ganz neues Umfeld, in dem man sich beweisen muss. Ich bin sehr motiviert und hoffe, dass ich trotzdem schnell Fuß fassen kann. Hoffentlich kann ich der Mannschaft auch in Spielen weiterhelfen“, sagte De Vita.

Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria, erklärte: „Die beiden haben sich in unserer Jugend sehr gut entwickelt und hatten maßgeblichen Anteil daran, dass unsere U19 in dieser Saison in die Bundesliga aufgestiegen ist. Wir sind davon überzeugt, dass sie in den nächsten Monaten auch in der 1. Mannschaft ihren Weg gehen werden.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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