U19 bekommt Meisterschale und gewinnt, U17 festigt zweiten Platz

Am vorletzten Spieltag wurden die U19-Viktorianer vom FVM für die Meisterschaft in der Mittelrheinliga ausgezeichnet. Nach dem Auswärtsspiel in Düren bekam Kapitän Timo Hölscher die Trophäe überreicht. Das Spiel beim Tabellenzehnten konnte die Viktoria derweil mit 3:0 gewinnen.

„Es war für uns das erwartet schwere Spiel“, analysierte Co-Trainer Martin Grund, der in Düren stellvertretend der Chef an der Viktoria-Seitenlinie war. „Für Düren ging es noch um einen wichtigen Qualifikationsplatz und dementsprechend motiviert sind sie heute aufgetreten.“ Auch die Viktoria kam in den ersten Minuten gut in das Spiel und ging durch Pajaziti (16.) verdient in Führung. Grund kritisierte: „Aber dann haben wir uns leider zu sehr auf das Dürener Spiel eingelassen und wurden zu hektisch. Man hat schon etwas gemerkt, dass wir Naturrasen nicht unbedingt gewohnt sind.“ Erst nach dem Seitenwechsel wurde es deutlicher, als Agirbas (55.) und Ajkic (87.) per Konter auf 3:0 stellten. „Wir haben heute zwar etwas zugelassen, aber unterm Strich haben wir verdient gewonnen“, erklärte Trainer Grund nach dem Spiel.

Damit bleibt die U19 der Viktoria auch nach dem 25. Spieltag der Saison ungeschlagen an der Tabellenspitze und wird zurecht in die Bundesliga aufsteigen. Die überaus erfolgreiche Saison wird am kommenden Samstag mit der Partie bei BW Königsdorf enden.

U17 macht Hausaufgaben, hat aber das Nachsehen

Vor dem Wochenende war die Ausgangslage in der U17-Mittelrheinliga klar: Um die Minimalchance für einen Aufstieg zu wahren, musste unsere U17 am Wochenende gegen den 1. FC Düren gewinnen und gleichzeitig auf eine Niederlage von Spitzenreiter, Alemannia Aachen, hoffen. Bereits am Samstag holte Aachen allerdings einen Dreier, wodurch das Aufstiegsrennen entschieden war. Dennoch machte die Viktoria ihre Hausaufgaben und siegte mit 5:1.

Trotz des Aachener Sieges ging die U17 von Coach Marian Wilhelm energisch in das Heimspiel gegen die Dürener. Und obwohl Fadeevs Führungstreffer (25.) durch Selimi schnell wieder ausgeglichen wurde (30.), blieben die Viktorianer am Ball und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Schon im Gegenzug zahlte sich das aus: Wieder war es Fedeev, der seine U17-Mannschaft zurück auf die Siegerstraße brachte (31.). Hsiao erhöhte wenig später auf 3:1 (35.) und sorgte nach dem Seitenwechsel auch für die Entscheidung (58.). Den Schlusspunkt der Begegnung setzte aber wieder Fedeev, der mit dem 5:1 einen Dreierpack schnürte (76.).

Mit dem Erfolg festigte die Viktoria den zweiten Tabellenplatz. Durch einen Erfolg im Heimderby gegen Fortuna Köln kann am kommenden Sonntag (11 Uhr) die Vizemeisterschaft perfekt gemacht werden.

U13 ist Meister der Mittelrheinliga

Unsere U13-Viktorianer haben sich am Wochenende den Meistertitel der Mittelrheinliga gesichert! Im entscheidenden Spiel ließ das Team um Trainer Ioannis Masmanidis und Simon Wißkirchen nichts anbrennen und siegte gegen Wegberg-Beeck mit 7:0. Damit krönte unsere U13 ihre sehr starke Saison und ließ die Konkurrenz hinter sich.

U15 gewinnt Staffel und steht im Meisterschaftsfinale

Auch unsere U15 konnte am Wochenende feiern! Dank zehn Siegen aus zehn Spielen wurde sie souverän Staffel-Meister ihrer Mittelrheinliga. Die Mannschaft der Trainer Sebastian Lohr und Fabian Dröger setzte sich zum Abschluss bei Wegberg-Beeck mit 2:1 durch.

Gegen Fortuna Köln, den Meister der anderen Staffel, geht es nun am kommenden Samstag um die große Mittelrhein-Meisterschaft. Zuvor steht für die U15 aber noch das Finale des Verbandspokals an: Am Donnerstag wartet in Brühl ebenfalls der Nachwuchs der Fortuna.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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