Mit Segen von ganz oben: Der Wirtschaftsrat von Viktoria Köln hat sich im VIP-Zelt des Sportpark Höhenbergs Viktoria Köln getroffen und Horst Müller als Vorsitzenden im Amt bestätigt. Stellvertreter ist ab sofort Markus Buchcik, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Wintec Autoglas GmbH. Der Vorstand und die Geschäftsführung von Viktoria Köln gratulieren den Beiden zur Wahl und wünschen alles erdenklich Gute.

Doch nicht nur die Wahlen standen am Mittwochmorgen auf dem Programm. Denn mit Willibert Pauels, aus dem Kölner Vasteloovend besser bekannt als „Ne bergische Jung“, gab es einen prominenten Gast auf der Schäl Sick. Pauels, der nicht nur Büttenredner im Kölner Karneval, sondern auch römisch-katholischer Diakon ist, segnete zunächst die Theke im neuen VIP-Zelt der Viktoria und hatte eine tolle Rede für die Teilnehmer:innen am Mittwochmorgen vorbereitet.

Natürlich verließ die Vasteloovends-Legende, die sich zur Rede mit den allseits bekannten Markenzeichen Pappnase, Brille und schwarzer Hut versah, den Sportpark Höhenberg nicht mit leeren Händen. Denn der Vorstand bestehend aus den Vize-Präsidenten Franz Wunderlich, Holger Kirsch und Willy Scheer, überreichte Pauels gemeinsam mit den in der Spitze des Wirtschaftsrats frisch gewählten Horst Müller und Markus Buchcik noch ein Viktoria-Trikot und einen Viktoria-Schal, das lässt sich sicherlich auch mit Pappnase und Hut gut ansehen!

Das bis dato letzte Treffen des Wirtschaftsrates hatte im September im Krankenhaus Porz am Rhein stattgefunden, bei der Viktoria-Mannschaftsarzt und Kardiologe Prof. Dr. Marc Horlitz eine Führung durch sein zertifiziertes „Vorhofflimmern-Zentrum“ und eine Talkrunde u.a. mit Guido Cantz, Jürgen Hingsen und Olaf Janßen veranstaltete.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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