Seit vielen Jahren ist Claus Schromm als Trainer der SpVgg Unterhaching im Einsatz. Vor der Partie beim FC Viktoria Köln stellte sich der 50-Jährige zum Gespräch.

Herr Schromm, am 17. August ist die SpVgg Unterhaching im Sportpark Höhenberg zu Gast. Kennen Sie das Stadion schon?

Claus Schromm: „Nein, das ist für mich eine Premiere – wie für die meisten der Spieler auch.“

Die SpVgg Unterhaching hat ähnlich wie die Kölner einen sehr ordentlichen Saisonstart hingelegt. Dabei sticht natürlich besonders der 5:4-Heimsieg am zweiten Spieltag gegen Würzburg heraus, bei dem Ihr Team die Partie quasi in letzter Minute drehte. Haben Sie so ein Spiel zuvor schon erlebt?

Schromm: „Das Spiel war schon der Wahnsinn und alles andere als alltäglich. Was da in den letzten Minuten im Sportpark in Unterhaching passierte, ist kaum in Worte zu fassen.“ 

Besonders in der Offensive scheint Ihr Team wieder zu „alter“ Gefährlichkeit zurückgefunden zu haben. Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe dafür?

Schromm: „Wir haben es ja nicht verlernt. In der vergangenen Rückrunde haben einfach viele Sachen nicht gepasst. Aktuell ist auch wieder die nötige Ruhe und Abgeklärtheit im Abschluss zurück.“

In der aktuellen Saison hat Ihre Mannschaft noch keine Niederlage kassiert. Kann man da schon von einem „Lauf“ sprechen?

Schromm: „Wir können mit der Punkteausbeute aus den ersten vier Spielen sehr zufrieden sein. Wobei man auch sagen muss, dass die ersten drei Spiele auch anders hätten ausgehen können. In Kaiserslautern, gegen Würzburg und in Uerdingen war zwischen null und neun Punkten alles möglich. Beim Sieg gegen Rostock haben wir eine richtig gute und souveräne Leistung meiner Mannschaft gesehen.“

Ihr Klub ist vor kurzer Zeit an die Börse gegangen. Das bringt der Spielvereinigung im finanziellen Bereich deutlich mehr Spielraum. Trotzdem haben Sie bislang keine großen Transfers getätigt. Wie kommt das?

Schromm: „Nur weil jetzt wohlmöglich etwas Geld da ist, wollen wir weiterhin unseren Weg verfolgen. Genau das hatten wir ja auch vor unserem Börsengang gesagt. Wir werden weiterhin auf unseren Nachwuchs setzen und bodenständig bleiben – das Geld aus dem Börsengang hilft uns dabei.“

Wie schätzen Sie den FC Viktoria Köln von der Qualität her ein?

Schromm: „Mit sieben Punkten hat Köln einen guten Start hingelegt – und das als Aufsteiger! Die gefährlichste Waffe ist natürlich das Offensiv-Quartett um Top-Torjäger Albert Bunjaku. Elf Treffer sind eine richtige Hausnummer. Wir sind gewarnt!“

Viktoria – Das V steht für Vussball!

Eintrittskarten für das Drittliga-Heimspiel vom FC Viktoria Köln gegen die SpVgg Unterhaching sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

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