Siegesserie soll gegen Verl fortgesetzt werden

Nach zuletzt drei Siegen in der Liga in Folge und dem tollen Auftritt im DFB-Pokal strotzt unsere Mannschaft nur so vor Selbstvertrauen. Gegen den SC Verl, der bislang eine solide Saison spielt, soll diese Serie keinen Abbruch finden.

Letzte Woche konnten wir uns mit dem souveränen 3:1-Sieg bei Rot Weiss Ahlen auf den 5. Tabellenrang verbessern und den Abstand zur Spitzengruppe verkleinern. Nach zwei Aluminiumtreffern in der Anfangsphase kamen die Ahlener besser ins Spiel und hatten durch Marzullo in der 37. Minute ihre größte Chance. Quasi mit dem Halbzeitpfiff ging unsere Viktoria dann durch Kapitän Wunderlich in Führung. Nach der Pause erhöhte Candan auf 2:0 und sorgte für eine Vorentscheidung. Zwar konnten die Ahlener noch den Anschlusstreffer erzielen, aber nur zwei Minuten später sorgte Eichmeier mit einem abgefälschten Freistoß für den 3:1-Endstand.

Unser kommender Gegner, der SC Verl, steht mit einer Partie mehr auf Platz 7 der Tabelle und hat bisher erst ein Spiel verloren (1:0 beim Bonner SC). Nach zwei Siegen zu Beginn zeigt der Trend der Elf von Andreas Golombek mit drei Unentschieden und der angesprochenen Niederlage allerdings ein wenig nach unten.
Am letzten Wochenende musste man gegen den Aufsteiger aus Wuppertal, dem auch wir nur einen Punkt abringen konnten, kurz vor Schluss den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen, nachdem Maier zuvor das Spiel mit einem Doppelpack gedreht hatte. Der Neuzugang von Alemannia Aachen hat in dieser Saison bereits viermal getroffen und zwei weitere Treffer vorbereitet und ist damit Topscorer des SC. Letzte Saison nahm diese Rolle noch Hamadi Al Ghaddioui ein, der nun für die Zweitvertretung von Borussia Dortmund fleißig weiter Tore erzielt. 

Das Spiel am Samstag verspricht Spannung, denn auch die Partien in der letzten Saison waren beide knapp und endeten nur mit jeweils einem Tor Vorsprung für unsere Viktoria. Besonders das Rückspiel, in dem unser Kapitän erst vor kurz vor Schluss einen Foulelfmeter zum 3:2-Siegtreffer verwandeln konnte, bleibt noch in Erinnerung.
Wir freuen uns auf das Spiel und auf viele Zuschauer, die die Viktoria anfeuern.

Vik, Vik, Viktoria!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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