Schließt sich der Kreis im Finale? U19 trifft auf Leverkusen

Nach dem Endspiel ist vor dem Endspiel: Am Mittwochabend (19 Uhr) trifft die Viktoria-U19 im Finale des FVM-Pokals im Troisdorfer Aggerstadion auf Bayer Leverkusen. Damit besteht die Chance auf den zweiten Pokalsieg innerhalb weniger Tage – mit einer besonderen Vorgeschichte.

Die Eskalation kannte kein Halten mehr, als Arne Schulz den entscheidenden Elfmeter am frühen Samstagabend parierte. Der Pokal bleibt in Höhenberg, die Viktoria-Vamilie durfte den 11. Mittelrheinpokalsieg der Vereinsgeschichte feiern. Am Mittwoch steht gleich das nächste Endspiel an.

Hennef, Köln, Leverkusen

Die Viktoria-U19 hat sich das Ticket für das anstehende Endspiel mit dem Halbfinalsieg gegen den 1. FC Köln verdient. Mit 2:1 setzte sich die Mannschaft von Pietro Schiavo am Geißbockheim gegen den FC durch. Vincent Carus und Kiyan Ermis trafen in der zweiten Halbzeit und drehten damit die Partie. Im Viertelfinale schalteten die Jungs mit dem roten V zuvor den FC Hennef in einem spektakulären Spiel (5:3) aus.

Die Liga beendeten die Höhenberger A-Junioren souverän auf dem zweiten Platz. In Liga B der DFB-Nachwuchsliga (Nachfolger der Junioren-Bundesliga) gewannen die Jungs sieben von zwölf Spielen, landeten mit einem Punkt Rückstand hinter dem MSV Duisburg und vor Fortuna Köln. Mit 13 Gegentreffern stellten sie in der Gruppe die beste Defensive.

Leverkusen als Titelverteidiger – und historischer Gegner

Gegner Bayer Leverkusen gewann im Pokal-Halbfinale mit 5:1 gegen den SV Eilendorf, im Kampf um die Deutsche Meisterschaft war nach dem 1:3 gegen Heidenheim im Achtelfinale Schluss. In Gruppe A der Liga A landete Bayer auf Rang drei hinter Hoffenheim und Mainz.

Die Mannschaft vom Bayer-Kreuz geht als Titelverteidiger ins Rennen. Im vergangenen Jahr gewann Leverkusen den FVM-Pokal im Finale gegen Alemannia Aachen (3:1). Zuvor durfte dreimal der 1. FC Köln den Pokal in die Höhe strecken, darunter 2022 im Finale gegen Viktoria. Die Mannschaft von der Schäl Sick, damals trainiert von Marian Wilhelm, hielt als Underdog bis in die Verlängerung mit.

Bisher gewann Viktoria den FVM-Pokal erst einmal – 2017/18 im Ulrich-Haberland-Stadion gegen Bayer Leverkusen. Und das, ebenfalls wie die Profis am Samstag, mit 6:5 im Elfmeterschießen. Damals der gefeierte Held: Ben Voll, später Viktoria-Profi und heute Keeper des FC St. Pauli. Mit dem roten V auf der Brust im Einsatz waren neben Voll unter anderem auch Dario de Vita und Kai Klefisch.

Die Geschichte könnte sich am Mittwoch wiederholen. Anpfiff ist um 19 Uhr im Troisdorfer Aggerstadion, Stadionöffnung ist ab 17 Uhr. Tickets kosten 5€ (3€ ermäßigt) und sind vor Ort and er Tageskasse sowie hier online erhältlich.

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