Erstes Auswärtsspiel der neuen Saison! Für Viktoria geht’s am Sonntagabend in Großaspach gegen den VfB Stuttgart II ran. Dabei sollen die ersten Zähler in der neuen Spielzeit her.

„Es ist vieles zusammengelaufen und davon nichts von uns“, sagte Viktoria-Coach Marian Wilhelm nach Abpfiff der Partie gegen Regensburg am MagentaSport-Mikrofon. Mit 2:5 endete der Saisonauftakt im Sportpark Höhenberg.

Positiver verlief der 1. Spieltag für den kommenden Gegner. Der VfB geriet in Hannover beim TSV Havelse zweimal in Rückstand, gewann aber am Ende mit 3:2. Zunächst verwandelte Alexander Groiß einen Freistoß direkt zum 1:1. Den zweiten Ausgleich erzielte Tim van der Leij. Der Volley von Jairzinho Malanga sorgte letztlich für den 3:2-Sieg.

Die Heimspiele trägt die zweite Mannschaft des Bundesligisten auch in dieser Saison in Großaspach aus. So wird die WIRmachenDRUCK Arena Spielstätte von 38 Drittliga-Spielen sein. Denn mit der dort heimischen SG Sonnenhof spielt ein weiteres Team der Liga seine Heimspiele dort aus. Gestartet ist der Aufsteiger mit einem 1:0 daheim gegen Fortuna Köln.

Marian Wilhelm und sein Team wollen am Sonntag für die ersten Kölner Punkte sorgen. Fehlen wird dabei Pascal Fallmann, der am Samstag Glück im Unglück hatte: Ohne Gegnereinwirkung verletzte sich der Österreicher in Halbzeit eins und musste ausgewechselt werden. Dabei hat er sich „nur“ einen einfachen Außenbandriss zugezogen, die Syndesmose ist glücklicherweise nicht betroffen.

Positive Geschichten lassen sich trotz der Niederlage auch auf dem Platz finden. Mit Niklas Castelle und Noah Maboulou haben zwei neue Stürmer gleich bei ihrem ersten Pflichtspieleinsatz mit dem roten V auf dem Trikot getroffen.

Gut möglich, dass es auch am Sonntag wieder zwei Viktoria-Treffer zu sehen gibt. Schließlich hat in den bisherigen vier Duellen der beiden Teams immer jeweils eine Mannschaft genau zwei Treffer erzielt – dreimal war es Viktoria. In der Vorsaison ging das Hinspiel in Aspach an Stuttgart (2:1), das Rückspiel gewann das Team von der Schäl Sick in einem umkämpften Spiel mit 2:0 im Sportpark Höhenberg.

Die Partie am Sonntag können alle Fans, die nicht vor Ort dabei sind, wie gewohnt im Livestream bei MagentaSport sowie bei Live & kostenlos im Vussballradio Schäl Sick mitverfolgen.

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show