Positionspapier zu den Durchführungsbestimmungen der B-Junioren Mittelrheinliga 2022/2023

Abgestimmt mit anderen Vereinen der Mittelrheinliga hat Viktoria Köln ein Positionspapier zu den aktuellen Durchführungsbestimmungen der B-Junioren Mittelrheinliga veröffentlicht. Damit reagiert der Verein auf die am Freitag vom FVM veröffentlichen Dokumente samt Spielplänen. Im ersten Halbjahr wird die Liga in drei Staffeln aufgeteilt, aus denen je zwei bzw. aus einer Staffel drei Mannschaften in die Aufstiegsrunde nach der Winterpause eingeteilt werden. Yannik Hohmann, der Administrative Leiter des NLZ reagiert mit Unverständnis: „Der ganze Modus ist in unseren Augen nicht schlüssig!“

Deswegen erwägt Viktoria Köln gegen die Durchführungsbestimmungen vorzugehen. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum aus der einen Staffel drei Mannschaften die Möglichkeit erhalten an einer Aufstiegsrunde teilzunehmen, während aus den anderen Staffeln dem Tabellendritten dieses Recht verwehrt bleibt. Das entspricht nicht unserem Verständnis eines sportlich fairen Wettbewerbs. Dazu kommt, dass sich aufgrund der jetzigen Staffeleinteilung ein Spielkalender hervorgeht, bei dem es immer wieder zu längeren Spielpausen kommt und der sehr zerstückelt ist. Das ist nicht im Sinne der Ausbildung der Jugendlichen.“

Stattdessen schlägt Hohmann einen schlüssigen und sportlich fairen Wettbewerb vor: „Am Ende sollte eine Tabelle immer die sportliche Leistung einer Mannschaft über das ganze Spieljahr würdigen. Eine zweigeteilte oder eine gesamte Liga, wie der FVM beispielsweise in der B-Junioren-Bezirksliga oder in der A-Junioren Mittelrheinliga praktiziert, wäre hier sicherlich die vernünftigere Lösung.“

Dazu stört den Administrativen Leiter unseres NLZ die Kommunikation des FVM: „Der Verband lässt uns komplett im Dunkeln und stellt uns vor vollendete Tatsachen. Es ist auch schon das zweite Jahr hintereinander, bei dem der FVM am Modus der Mittelrheinliga rumexperimentiert. Dass man aktuell mehr über den Modus einer Liga spricht als über die Ausbildung von jungen Nachwuchskickern ist ein schlechtes Zeichen.“

Viktoria – das V steht für Vussball!

Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show