Platz 2: Inklusionsteam sorgt für Sensation beim CTC

Silbermedaille für unsere Ü19-Inklusionsmannschaft beim Come-Together-Cup! Beim traditionsreichen Turnier im Schatten des RheinEnergieSTADIONs haben die Jungs und Mädels von Viktoria an Fronleichnam für eine Sensation gesorgt.

Bereits um 8:55 Uhr rollte erstmals der Ball für die Viktoria-Mannschaft, die wie schon im Vorjahr in der Mixed-Staffel antrat. Gegner waren unsere Freunde von Germania Zündorf – mit einem 6:2-Sieg gelang ein perfekter Turnierauftakt.

Im Anschluss folgten ein 3:0-Sieg gegen die zweite Mannschaft der FC-Stiftung sowie ein 3:1-Erfolg gegen das Team Bananenflanke. Danach setzte sich unsere Mannschaft mit 2:0 gegen die erste Mannschaft der FC-Stiftung durch, ehe zum Abschluss der Gruppenphase noch ein 3:0-Sieg gegen das Team FC InCoolsiv aus Münster gelang.

Somit ging unsere Mannschaft als Tabellenerster ohne Punktverlust ins Achtelfinale. Dort wartete das Team der REWE Group, das in Gruppe D den dritten Platz belegt hatte. Trotz eines frühen Rückstands bewiesen die Viktorianer Moral und kämpften sich mit aller Kraft zurück ins Spiel – am Ende stand ein verdienter 3:1-Sieg.

Ab dem Viertelfinale ging es an die Substanz. Gegen das Team „Lebe wie du bist!“ warf die Truppe alles in die Waagschale und erkämpfte sich einen hauchdünnen, aber verdienten 1:0-Erfolg.

Spätestens im Halbfinale merkte man den Spieler an, dass sie das ganz große Ding wollten. Gegen das Team fans1991 (1. FC Köln-Fanprojekt) entwickelte sich ein extrem enges und hart umkämpftes Spiel. Mit purem Willen rettete unsere Viktoria auch hier ein 1:0 über die Zeit – Finale!

Gegen 19:20 Uhr stieg der finale Showdown gegen das Team FU24BA7L, das bis dahin ebenfalls ungeschlagen durch das Turnier marschiert war. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, doch am Ende fehlten nach dem langen Turniertag die letzten Körner. Zwei Minuten vor dem Abpfiff traf der Gegner zum 2:1-Endstand aus seiner Sicht.

Das Fazit des Trainerteams um Denis Kirchdörfer: „Wir sind unfassbar stolz auf diese Leistung und konnten es vor Ort selbst kaum fassen! Das Team FU24BA7L war am Ende einfach einen Tick fitter und hatte das bessere Momentum. Das schmälert den Riesenerfolg für unsere gesamte Inklusionsabteilung aber keineswegs!“

Zum Durchatmen bleibt kaum Zeit, denn für einen Teil der Ü19 heißt es jetzt direkt: Koffer packen! Schon am Sonntag geht die Reise nach Polen. Dort tritt unsere Viktoria gemeinsam mit Germania Zündorf und der FC-Stiftung als „Team Colonia“ bei der renommierten No Barriers Champions League an.

Die Gegner dort haben klangvolle Namen: Es geht unter anderem gegen die Inklusionsteams des Club Brügge, von Sporting Lissabon und des großen FC Barcelona. Ein weiteres unfassbares Highlight einer ohnehin schon geschichtsträchtigen Saison 2025/26!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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