Petrenko komplettiert Torwarttrio – Leihe von Bayer Leverkusen

Oleksandr „Sascha“ Petrenko komplettiert bis Saisonende das Torwarttrio bei Viktoria Köln. Der 17-Jährige Ukrainer ersetzt für die kommenden 6 Monate den verletzten Oskar Hill 

„Wir freuen uns auf den durch Oskars Verletzung entstandenen Engpass in unserem Torwarttrio mit der Leihe eines sehr talentierten Torwarts reagieren zu können. Sascha ist auch noch für die U19 spielberechtigt und ein top ausgebildeter Junge.“ so Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln. 

„Dazu ist er für sein Alter bereits sehr reif und bringt physisch durch seine Größe und Athletik alle Vorrausetzungen mit jetzt schon voll in einem Profiteam mitzuhalten. Deshalb freuen wir uns sehr, dass er Teil des Torwarttrios wird – es ist eine Win-Win-Win-Situation!“ fügt Kevin Rauhut (Torwarttrainer, Viktoria Köln) hinzu.

Der 1,93m große Keeper genoss seine Torwart-Ausbildung bis zur U17 bei Dynamo Kiew und schloss sich 2022 Bayer Leverkusen an. In der abgelaufenen Spielzeit war Petrenko mit nur 16 Jahren Stammkeeper der U19-Bundesliga-Mannschaft und spielte zweimal gegen Viktoria (3:2 & 1:2). Parallel trainierte er regelmäßig im Profiteam von Xabi Alonso. In der laufenden Saison musste sich der 6-fache ukrainische Junioren-Nationalkeeper mehrfach hinter dem deutschen U18-Nationaltorwart Jesper Schlich anstellen. Bei Viktoria kann „Sascha“ sich nun als Nr.3 in einem Profiteam und auch in U19 Spielen weiterentwickeln. 

„Ich bin überglücklich über die Möglichkeit mich hier bei der Viktoria auf diesem Niveau zu zeigen“, so Oleksandr. „Beim ersten Training habe ich bereits gemerkt, dass die Spieler sehr spielintelligent und clever agieren. Ich hoffe ich kann der Mannschaft mit meiner Mentalität weiterhelfen.“ 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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