Für Viktoria Köln geht es nach der Länderspielpause „dahoam“ gegen die SpVgg Unterhaching weiter. Am Ostermontag (Anpfiff 19.00 Uhr) trifft die Mannschaft von Olaf Janßen in der 3. Liga nach dem turbulenten 3:2-Sieg in Saarbrücken auf das Tabellenschlusslicht. Die Spielvereinigung hat am Wochenende im Kellerduell gegen den KFC Uerdingen mit 2:3 verloren.

Bereits zur Halbzeit lag das Team von Arie van Lent mit 0:2 zurück. „Wir haben ein bisschen unsicher gewirkt“, so der Coach hinterher. Turbulent wurde es dann nach einer Stunde. Paul Grauschopf erzielte nach einer Ecke den 1:2-Anschlusstreffer. Nur 90 Sekunden darauf traf Stephan Hain zum Ausgleich. Doch in der 64. Minute gerieten die Gastgeber wieder in Rückstand. Van Lent: „Nach dem 2:2 haben wir uns vielleicht zu sehr gefreut und nicht aufgepasst.“ Den Ausgleich konnten die Bayern jedenfalls nicht mehr erzielen. „Es hat dann einfach nicht gereicht heute“, so das Resümee von van Lent am Mikrofon von Magenta Sport.

Eine andere Gemütslage herrschte am Abend zuvor bei Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen. Denn nachdem seine Mannschaft lange mit 0:1 zurücklag, drehten Lucas Cueto (64.) und Mike Wunderlich (70.) die Partie binnen sieben Minuten. Den 2:2-Ausgleich der Saarbrücker konterte Timmy Thiele in der Nachspielzeit mit dem 3:2-Siegtreffer für seine Mannschaft. Danach gab es kein Halten mehr und der Jubel auf Kölner Seite nahm seinen Lauf. „Das sind Momente, die man am liebsten einschweißen würde“, sagte Janßen nach der Begegnung. „Insgesamt war es ein verdienter Sieg – tolle Moral, tolle Einstellung!“

Während sich die Kölner mit vier Siegen in Folge ein Polster auf die Abstiegsränge verschafft haben, fehlen den Hachingern nun acht Punkte auf das rettende Ufer. Der ehemalige Bundesligist hofft deshalb, im Toto-Pokal des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) wieder in die Spur zu finden. Dort tritt Unterhaching am Mittwoch gegen Türkgücü München an. Sollte die Spielvereinigung siegen, würde am Dienstag danach eine Pokalpartie gegen den Sieger der Begegnung 1860 München vs. FC Ingolstadt folgen. Viktoria Köln bleibt in der Länderspielpause ebenfalls aktiv. Am Donnerstag steht ein Testspiel gegen den VfL Osnabrück an.

Viktoria – das V steht für Vussball! 

Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show