Am Freitagabend traf Verthomy Boboy zum 2:0-Siegtreffer gegen den 1. FC Saarbrücken, nun hat er seinen Vertrag bei Viktoria Köln verlängert. Der Verteidiger bleibt dem Drittligisten von der Schäl Sick auch in Zukunft erhalten. 

Valentin Schäfer, Viktoria Köln: „Verthomy hat sich seit seinem Wechsel im Sommer sehr gut in die Mannschaft eingefügt. Bei seinen Startelf-Einsätzen in der Hinrunde und am letzten Freitag gegen Saarbrücken hat er gezeigt, dass er ein wichtiger Faktor für das Team sein kann. Darüber hinaus sind wir glücklich mit ihm als gebürtigem Kölner einen Jungen aus der Region an uns zu binden. Er hat noch viel Potenzial und entsprechend freuen wir uns auf seine weitere Entwicklung.“

Boboy wechselte im Sommer aus Lüttich nach Köln-Höhenberg. Der 22-Jährige hatte zuletzt mehrere Monate aufgrund einer Schulterverletzung pausieren müssen und feierte am vergangenen Wochenende beim 2:0-Heimsieg gegen Saarbrücken sein Comeback. Beim sechsten Einsatz in der laufenden Saison trug sich Boboy erstmals für Viktoria und zugleich erstmals in der 3. Liga in die Torschützenliste ein.

Verthomy Boboy: „Ich fühle mich hier sehr wohl und wurde im Sommer von der Mannschaft und dem Trainerteam sehr gut aufgenommen. Köln ist dazu auch noch meine Heimatstadt, das macht es nochmal besonders für mich. Für die Zukunft hoffe ich für mich persönlich, dass ich gesund bleibe und für uns als Team, dass wir weiter erfolgreich Fußball spielen. Ich freue mich sehr auf die weitere gemeinsame Zeit.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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