Viktoria Köln verstärkt ab sofort das Mittelfeld mit Taylan Duman. Der 28-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung auf die Schäl Sick und ist Viktorias zweiter Winterneuzugang.

Valentin Schäfer, Viktoria Köln: „Wir freuen uns sehr, unseren Kader mit Taylan verstärken zu können. Mit seiner spielerischen Qualität auf unterschiedlichen Positionen sehen wir in seiner Verpflichtung einen klaren Mehrwert für unsere Mannschaft. Dazu wird uns seine höherklassige Erfahrung in der Mannschaft guttun.“

Diese sammelte Duman vor allem beim 1. FC Nürnberg. Von Juli 2021 bis Januar 2025 lief der Neu-Viktorianer 69-mal für den Club in der 2. Bundesliga auf. Ausgebildet wurde er zunächst beim MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf. Bei der Fortuna debütierte Taylan 2016 bereits in der 2. Bundesliga und machte vor allem in der Regionalliga West auf sich aufmerksam. 

Aus der Landeshauptstadt zog es Duman 2018 zu Borussia Dortmund. Dort überzeugte der Mittelfeldspieler bei der U23 in der Regionalliga West (54 Spiele, 37 Torbeteiligungen) und empfahl sich für den Wechsel nach Nürnberg. Die Rückrunde der Saison 2024/25 verbrachte Duman beim SV Sandhausen und war seitdem vereinslos.

Taylan Duman: „Ich bin sehr glücklich, hier unterschrieben zu haben. Ich bin sehr überzeugt von der Spielidee. Diese Art Fußball zu spielen sieht man nicht oft in der Liga und sie passt zu mir.“ 

Gespielt hat Taylan in der Vergangenheit auf verschiedenen Mittelfeldpositionen im Zentrum und auf der Außenbahn. „In Dortmund habe ich viel auf rechts gespielt, in Nürnberg im Zentrum. Ich sehe meine Stärken in der Offensive, bin aber auch ein Spieler, der für seine Mannschaft arbeitet. Meinen stetigen Willen, meine technischen Qualitäten und auch mein Auge für das Spiel möchte ich ins Team mit einbringen.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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