Viktoria Köln gegen Waldhof Mannheim – ein Duell, das seit 2019 fester Bestandteil des Drittliga-Spielplans ist. Am Samstag (14 Uhr) treffen beide Vereine in Höhenberg erneut aufeinander.

Viktoria als Meister der Regionalliga West und der Waldhof als Nummer eins im Südwesten stiegen im Sommer 2019 gemeinsam in die 3. Liga auf. Lediglich der TSV 1860 München (seit 2018) ist länger ununterbrochen Teil der Liga. Aktuell stehen die Mannheimer auf Rang zwölf – zwei Plätze und einen Punkt hinter der Mannschaft von der Schäl Sick. In der Ewigen Tabelle der 3. Liga sind beide Teams direkte Nachbarn: Hier rangiert der SV Waldhof Mannheim (346 Punkte, Platz 20) direkt vor Viktoria (340 Punkte, Platz 21).

Die Statistik der direkten Duelle spricht eher für die Gäste aus der Quadratestadt (13 Spiele, 6 Waldhof-Siege, 4 Remis, 3 Viktoria-Erfolge). Aus den letzten beiden Begegnungen in der Merheimer Heide konnte der SVW allerdings keinen Sieg mehr mitnehmen. 2024 trennten sich beide Vereine 2:2, vor fast genau einem Jahr entschied ein Elfmeter von Semih Güler das Duell mit 1:0 zugunsten von Viktoria.

In der abgelaufenen Spielzeit kämpfte der Waldhof lange gegen den Abstieg und beendete die Saison auf Platz 16 – damit direkt über dem Strich. Zu diesem Zeitpunkt war der Österreicher Dominik Glawogger Trainer der Kurpfälzer. Er trat sein Amt im April an, doch nach neun Partien war im August 2025 bereits wieder Schluss. Als Nachfolger beriefen die Verantwortlichen anschließend den luxemburgischen Nationaltrainer Luc Holtz, der sein Ligadebüt beim 2:0-Erfolg gegen Viktoria feierte.

In diesem Winter kam nochmals ordentlich Bewegung in den Kader von Luc Holtz. Kennedy Okpala, mit sieben Toren und fünf Vorlagen klarer Leistungsträger, verließ den Verein in Richtung Paderborn. Zudem wurden die Verträge mit Nicklas Shipnoski (nun vereinslos) und Malte Karbstein (zu Jahn Regensburg) aufgelöst. Verstärkt haben sich die Quadratestädter per Leihe mit den Verteidigern Sanoussy Ba (von Eintracht Braunschweig) und Oluwaseun Ogbemudia (Union Berlin). Außerdem sind Mittelfeldspieler Vincent Thill (zuvor vereinslos) sowie Außenspieler Lovis Bierschenk (Mainz 05) neu zum Waldhof gestoßen.

Am Samstag steigt nun das 14. Duell der beiden Vereine in der 3. Liga. Tickets sind online unter www.viktoria1904.de/tickets sowie an der Tageskasse am Samstag ab 12:30 Uhr erhältlich.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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