Nach dem Pokal ist vor dem Pokal – Viktoria zu Gast bei Teveren

Kaum ist die 1. Runde im DFB-Pokal gespielt, geht die „Qualifikation“ für die Saison 2026/27 los. Am Mittwochabend (19 Uhr) trifft Viktoria Köln in der 1. Runde des FVM-Pokals auf Germania Teveren. Dort geht es für Marian Wilhelm und sein Team um den ersten Schritt in Richtung Titelverteidigung. 

Dank des Mittelrheinpokalsiegs im Mai durfte Viktoria am Wochenende im DFB-Pokal ran. Trotz einer starken 2. Halbzeit hat es gegen den Zweitligisten SC Paderborn nicht für die Überraschung gereicht. Um auch im kommenden Jahr im größten Fußball-Pokalwettbewerb Deutschlands dabei zu sein ist die Mission klar: Titelverteidigung im Landespokal. 

Erster Gegner ist am Mittwoch Germania Teveren. Der Landesligist aus Geilenkirchen nahm in der Vorsaison als Pokalsieger des Kreis Heinsberg am Mittelrheinpokal teil, unterlag in der 1. Runde dem Regionalligisten 1. FC Düren. Für Viktoria war das erste Pokalduell der 2:1-Sieg im November beim SSV Bornheim. 

Aufgrund der verdoppelten Teilnehmeranzahl startet der Pokalwettbewerb nun noch bevor Teveren in die neue Landesliga-Spielzeit gestartet ist. Am 31. August steht für die Geilenkirchener der Auftakt bei Union Schafhausen an. Zuletzt weilte Germania im Trainingslager in Plettenberg, überstand anschließend die 1. Runde im Kreispokal Heinsberg gegen die SG Union Würm-Linden (4:1). 

Trainiert wird die Mannschaft seit Beginn des Jahres von Sebastian Wirtz. Der wohl bekannteste Name bei Teveren ist Ex-Jugendspieler Ralph Gunesch. Der frühere Profi und Fußballkommentator verbrachte zwei Jahre in der Jugend von Teveren, lief in seiner Karriere für St. Pauli, Ingolstadt und Mainz 29-Mal in der Bundesliga und 137-Mal in der 2. Bundesliga auf. 

Das Duell zwischen Germania Teveren und Viktoria Köln gab es bereits zweimal im Mittelrheinpokal. 2015/16 gewann Viktoria in der ersten Runde dank der Treffer von Tobias Haitz, Michael Lejan, Freddy Mombongo-Dues und Doppeltorschütze Mike Wunderlich mit 5:0. Zwei Jahre später erneut das Duell der beiden, diesmal trafen unter Trainer Olaf Janßen Simon Handle, Patrick Koronkiewicz sowie Marc Brasnic (doppelt) zum 4:0-Viertelfinal-Erfolg. 

Anpfiff der Partie in Geilenkirchen ist am 20. August um 19 Uhr. Beachtet: Die Begegnung findet auf der Sportplatz Immendorf (Flovericher Straße 2B in 52511 Geilenkirchen) statt und nicht auf der Heimanlage des FC Germania Teveren. 

Die Tickets sind ab sofort unter diesem Link erhältlich. Eine Vollzahler-Eintrittskarte kostet 8€ (6€ ermäßigt). 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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