„Mannschaft ist ans Limit gegangen“

Das Trainingslager in Belek endete für die Viktoria-Jungs mit einem 3:0-Testspielsieg gegen die Sportfreunde Siegen. Wir haben nach der Partie mit Cheftrainer Marian Wilhelm gesprochen – der lobte vor allem die Einsatzbereitschaft seiner Jungs.

Köln, Montagnachmittag. Die Viktoria-Profis steigen aus dem Flieger und sind wieder daheim. Auf milde 14 Grad Celsius folgt ein verregnetes, kaltes Köln. Die Stimmung im Team und beim Cheftrainer allerdings genau gegensätzlich.

Marian Wilhelm ist mehr als zufrieden mit der Woche in der Türkei. „Wir hatten hier tolle Bedingungen, es war ein super Trainingslager. Neben dem Spaß, der auch dazugehört, haben die Jungs sehr viel Bereitschaft gezeigt sich zu entwickeln. Man merkt, dass wir eine sehr harmonische Truppe sind, die gerne zusammen ist. Das hat man vor allem in den Momenten neben dem Platz gemerkt.“

Auch der Zeitpunkt aufgrund des Wetters war ideal. „Die Trainingsarbeit war sehr wichtig. In Köln hätten wir wahrscheinlich nicht so viel trainieren können.“

Abgerundet hat das Trainingslager der Test am Sonntag gegen Regionalligist Siegen. 3:0 war der Endstand dank der Treffer von David Otto, Leonhard Münst und Raphael Ott. Gerade die Arbeit des Teams imponierte Wilhelm:

„Man hat gemerkt, dass die Mannschaft im Trainingslager ans Limit gegangen ist. Sie sind heute über ihre Grenzen gegangen, gerade läuferisch. Für das, was wir im gesamten Trainingslager an Intensität an den Tag gelegt haben, war das richtig gut. Wir hatten viele gute Momente und haben Phasen überstanden, in denen wir leiden mussten. Nichtsdestotrotz sind wir sehr zufrieden, wie die Jungs aus dem Platz standen.“

Nun steht Regeneration auf dem Plan, bevor die Vorbereitung auf den Rückrunden-Auftakt am Sonntag (16:30 Uhr) in Schweinfurt ansteht.

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