Nach dem Trainingslager steht in Höhenberg direkt wieder Matchday-Modus auf dem Plan – Marian Wilhelm und seine Mannschaft bereiten sich auf den Auftakt der Rückrunde vor. Die zweite Saisonhälfte startet am Sonntag (16:30 Uhr) in Schweinfurt.

Beim Hinspiel am 1. Spieltag hatte der Viktoria-Cheftrainer sein Debüt in dieser Rolle gefeiert. Mit 2:0 setzte sich die Mannschaft aus Höhenberg durch. Nach rund einer Stunde traf Tyger Lobinger, Simon Handle erhöhte 20 Minuten vor Schluss zum verdienten Sieg – den Dudu kurz vor Ende mit einem parierten Elfmeter besiegelte.

Nun, eine Hinserie später, trifft Viktoria als Tabellen-12. auf das Schlusslicht. Der 1. FC Schweinfurt steht nach den ersten 19 Spielen mit 6 Punkten auf Rang 20. Ihre Punkte sammelten die „Schnüdel“ am 5. Spieltag in Ingolstadt (3:2) sowie Anfang November daheim gegen Hoffenheim (2:1). Alle anderen Partien gingen für Victor Kleinhenz und sein Team verloren.

Verstärkt hat man sich im Winter mit Abwehrspieler Nikolaos Vakouftsis. Der 21-Jährige kommt von der zweiten Mannschaft der Spvgg Fürth und soll die Defensive mit den ligaweit meisten Gegentoren (50) stabilisieren.

Am Sonntag könnte er dabei auf Joel Vega Zambrano, den Viktoria-Winter-Neuzugang treffen. Der Offensivspieler konnte sich im Trainingslager in die neue Mannschaft integrieren und bereitet sich mit den Kollegen auf die Partie am Sonntag an.

Dazu noch ein gutes Omen aus dem Vorjahr? Auch 2025 startete mit einem Sonntags-Auswärtsspiel, 3:2 gewann Viktoria bei Herbstmeister Dynamo Dresden.

Tickets für das Spiel in Schweinfurt sind online sowie zu den gängigen Öffnungszeiten im Fanshop im Sportpark Höhenberg verfügbar. Alle Infos dazu wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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