12 Punkte nach 7 Drittliga-Spielen, Top-4-Defensive ligaweit – trifft nicht nur auf die Mannschaft von Marian Wilhelm, sondern auch auf den VfL Osnabrück zu. Am Sonntag (19:30 Uhr) kommt es im Sportpark Höhenberg zum Duell beider Mannschaften. Ist dabei die Heimstärke der Schlüssel zum Erfolg?

12 Heimsiege in der vergangenen Spielzeit waren ligaweit der Bestwert, den die Mannschaft aus Köln-Höhenberg aufgestellt hat. Seit Saisonbeginn knüpft Viktoria genau dort an, entschied alle drei Liga-Heimspiele für sich. Seitdem der VfL letztmals in der Merheimer Heide gastierte (8. Dezember 2024, 2:0 für Viktoria), haben die Schäl-Sick-Jungs 11 der 14 Heimspiele saisonübergreifend gewonnen. 

Damals noch standen sich ein verkabelter Viktoria-Trainer Olaf Janßen und Osnabrück-Coach Pit Reimers gegenüber. Am Sonntag treffen erstmals Marian Wilhelm und Timo Schultz aufeinander. Der neue Trainer der Lila-Weißen übernahm sein Amt in der Sommerpause als Nachfolger von Marco Antwerpen. Der frühere St.Pauli- und FC-Coach weist in seinen ersten 8 Spielen bei den Niedersachsen einen Punkteschnitt von 1,50 auf. 

Im Pokal verabschiedete sich „Osna“ nach der Niederlage im Elfmeterschießen beim SSV Jeddeloh II (4:5 n.E.), in die Liga startete man an der Bremer Brücke souverän mit 12 Punkten. Zunächst ein 0:0 gegen Aachen, anschließend verlor man bei 1860 München (1:3). Darauf folgen jeweils 2:0-Siege gegen Saarbrücken und Havelse, Remis gegen Rostock (0:0) und in Essen (1:1). Am vergangenen Wochenende schlugen die Lila-Weißen daheim den FC Erzgebirge Aue mit 3:1. 

Unter der Woche stand beim VfL ein Benefizspiel bei Blau-Weiss Schinkel auf dem Plan, 26:0 endete die Partie aus Sicht des Drittligisten. Währenddessen hatte Marian Wilhelm mit seinem Team ein Pflichtspiel vor der Brust, machte in Vichttal den Einzug ins Achtelfinale des Landespokals klar (2:1). Die Highlights zur Partie findet ihr hier.

Am Sonntag kehren zudem zwei Osnabrücker an alte Wirkungsstätte zurück: Robin Meißner (Saison 2022/23 bei Viktoria) spielt seit Saisonbeginn auf Leihbasis an der Bremer Brücke, Bryan Henning zog es im vergangenen Januar nach anderthalb Jahren im Viktoria-Trikot zurück zum VfL. Aus dem Viktoria-Kader hat Tyger Lobinger Osnabrück-Erfahrung, der Stürmer verbrachte die Rückrunde der Saison 2023/24 als Leihspieler in Niedersachsen. Zudem war Co-Trainer Kristopher Fetz von 2020-23 als Trainer von U17/U19 für den VfL aktiv. 

Für die Partie öffnet der Sportpark Höhenberg um 18:00 Uhr seine Tore. Tickets sind ab dann an der Abendkasse sowie jederzeit online unter www.viktoria1904.de/tickets erhältlich.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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