Am Sonntag kommt mit dem FC Ingolstadt der Tabellenvierte der 3. Liga in den Sportpark Höhenberg. Nach dem Auswärtssieg am 3. Spieltag in Magdeburg hofft Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev auf eine weitere Leistungssteigerung seines Teams gegen die Schanzer.

„Wir haben ein richtig gutes Spiel in Magdeburg gemacht und auch verdient gewonnen“, so der Drittliga-Rekord-Trainer auf der Heimspiel-Pressekonferenz am Donnerstag. „Es ist jetzt wichtig, dass wir den nächsten Schritt machen – zu Hause, wieder gegen eine Spitzenmannschaft. Ingolstadt hat letztes Jahr knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst. Deshalb erwarte ich einen sehr harten Gegner.“

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Der Tatsache, dass Viktoria Köln in der letzten Saison trotzdem zweimal gegen den FCI gewann, misst Dotchev keine sonderliche Bedeutung bei – im Gegenteil! „Ich glaube, weil wir Ingolstadt letztes Jahr zweimal geschlagen haben, macht das die Sache nicht leichter. Zum einen werden sie uns nicht unterschätzen, zum anderen haben sie mit Tomas Oral einen anderen Trainer. Ich kenne ihn seit langer Zeit. Er ist ein sehr guter Trainer“, so Dotchev.

Der Chefcoach der Viktoria glaubt, dass der FC Ingolstadt wieder den Aufstieg im Visier hat. Grundlage dafür sei ein starker und ausbalancierter Kader. „Sie spielen ähnlich wie Wiesbaden – schnörkellos, überbrücken schnell nach vorne, bringen viele Flanken und schießen gefährliche Standards“, so Dotchev.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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