Am Samstag steht der letzte Spieltag in der Regionalliga West an. Für Viktoria Köln geht es um 14:00 gegen Schalke 04 II, die mit dem 9. Tabellenplatz im gesicherten Mittelfeld stehen. Für die Viktoria lautet das Ziel, im Hinblick auf das Finale im Bitburger-Pokal nächsten Samstag, mit einem positiven Gefühl und viel Motivation aus dem Spiel herauszugehen.

Die U23 der Schalker hat eine solide Saison unter Trainer Jürgen Luginger gespielt und konnte sich schon früh von jeglichen Abstiegssorgen befreien. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Düsseldorf und Verl ist das Ziel, ein einstelliger Tabellenplatz, zumindest noch rechnerisch in Gefahr, so dass noch ein Punkt nötig ist, um sicher auf dem 9. Rang zu landen.
Für die neue Saison haben die Schalker in Sachen Kaderplanung einiges vor sich, vor dem letzten Heimspiel gegen Verl wurden 12 Spieler verabschiedet, unter anderem auch ihr Top-Torschütze Aleksey Gasilin (14 Tore), der nach Sankt Petersburg zurückkehrt. Auch Co-Trainer Jörg Böhme wird in der nächsten Saison nicht mehr zum Verein gehören, sondern seine Trainerkarriere bei einem anderen Verein fortsetzen.

Für unsere Viktoria steht das Pokalfinale gegen Fortuna Köln als Saisonabschluss ganz oben auf der Prioritätenliste. Dennoch sollte das letzte Spiel der Regionalliga-Saison keineswegs hergeschenkt werden. In der letzten Woche gab es auf dem Aachener Tivoli einen Rückschlag und eine 2:0 (0:0) Niederlage gegen die Alemannia. Eine erneute Pleite gegen die Schalker könnte dem Selbstvertrauen des Teams im Hinblick auf das Derby einen gehörigen Knacks verpassen, weshalb die Partie eine enorme Wichtigkeit besitzt.

Das Hinspiel gewannen die Schalker trotz drückender Überlegenheit der Höhenberger mit 2:1 (1:0) durch Tore des Routiniers Thomas Rathgeber und Marvin Friedrich. Claus Costa konnte für die Viktoria nur  noch den Anschlusstreffer erzielen. Zahlreiche weitere Gelegenheiten blieben ungenutzt, so dass am Ende keine Punkte aus dem Ruhrgebiet entführt werden konnten.

Der FC Viktoria Köln freut sich auf das letzte Heimspiel der Saison im Sportpark Höhenberg und hofft auf zahlreiche Unterstützung.

Vik, Vik, Viktoria!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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