Vorbild El Mala: DFB stockt Nachwuchsfördertopf auf

Der DFB baut die Förderung für die Ausbildung junger Spieler aus: Der Nachwuchsfördertopf wird zur Spielzeit 2026/27 von 3 auf 5 Millionen Euro aufgestockt. Als Vorbild dient hierbei laut DFB der Weg von Ex-Viktorianer Said El Mala.

Der Nachwuchsfördertopf wurde 2018 in der 3. Liga eingeführt. Die Fördermaßnahme soll die Klubs sowohl bei der Unterhaltung eines Leistungszentrums als auch bei der Ausbildung und Einsatzförderung deutscher Spieler im U 21-Alter unterstützen. Ziel ist, die Durchlässigkeit vom Nachwuchs- in den Profibereich weiter zu verbessern und die Einsatzzeiten von Talenten zu fördern, die für deutsche Auswahlmannschaften spielberechtigt sind.

Für die Spielzeit 2024/25 hatte Viktoria den vierten Platz belegt und 191.615,99 Euro von den rund 2,3 Millionen Euro erhalten. Neben der pauschalen Förderung in Höhe von 100.000 Euro für unser Leistungszentrum flossen auch die Spielminuten mehrerer junger Viktoria-Akteure in die Wertung ein – darunter Malek und Said El Mala, Luca De Meester, Florian Engelhardt, Zoumana Keita, Samuele Carella, Paul Pöpperl und Jonah Sticker. 2023/24 waren es über 200.000€, die auf die Schäl Sick flossen.

Said El Mala dient als Vorbild für die künftige Struktur. Der Ex-Viktorianer reifte in Köln-Höhenberg zum U19- und U21-Nationalspieler. In Zukunft sollen Spiele im DFB-Dress mitberücksichtigt werden.

Ab der Saison 2026/2027 werden insgesamt fünf Millionen Euro jährlich aus dem Nachwuchsfördertopf an die Drittligisten ausgeschüttet. Es partizipieren ausschließlich Klubs, die mit einer 1. Mannschaft in der 3. Liga spielen. Zweite Mannschaften sind vom Nachwuchsfördertopf ausgeschlossen.

Die Verteilung der Fördergelder richtet sich künftig nach vier Parametern: Leistungszentrum (LZ), Klubausbildung, deutsche U-Nationalspieler und Einsatzminuten. Insbesondere die Spielzeit von Talenten in der 3. Liga wird nun noch stärker gewichtet und belohnt.

Neu ist ab der Saison 2026/2027 eine Bonusstruktur, die Einsatzzeiten und Ausbildungsdauer im Klub verknüpft. Ein Drittligist mit anerkanntem Leistungszentrum erhält demnach 50.000 Euro, wenn sein deutscher Spieler im U 21-Alter mindestens 990 Einsatzminuten in der 3. Liga erreicht und mindestens fünf Jahre im Klub ausgebildet wurde. Bei einem Klub ohne anerkanntes LZ sind es 30.000 Euro. Hinzu kommen Bonuszahlungen pro Nominierung eines U-Nationalspielers: 15.000 Euro bei einer Berufung in die deutsche U 21-Nationalmannschaft, 5000 Euro für U 18, U 19 oder U 20.

Die restlichen Fördermittel, die nach Abzug der Grundförderung und aller Bonuszahlungen übrig sind, werden anhand der genauen Nettoeinsatzminuten deutscher Spieler im U 21-Alter an die Drittligisten ausgeschüttet.

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